Neues Gemeindeleitbild
Stegersbach blickt voraus auf das Jahr 2040
- An "Stegersbach 2040" beteiligen sich unter anderem Hotelier Johann Haberl, Bgm. Jürgen Dolesch, Hoteldirektorin Angelika Stranner, Amtmann Alexander Friedl und Projektbegleiter Gernot Memmer (von links).
- Foto: Gemeinde Stegersbach
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Ein neues Leitbild "Stegersbach 2040" soll den Rahmen für die Entwicklung des Tourismusorts in den kommenden Jahrzehnten abstecken.
STEGERSBACH. Wie und wohin soll sich die Thermengemeinde in den kommenden Jahren entwickeln? Welche Rolle spielt der Tourismus, wie soll sich das Ortsbild verändern? Um diese Fragen dreht sich der Leitplan "Stegersbach 2040", an dem seit mehreren Monaten gefeilt wird.
- Der Thermenhügel mit den Hotels Allegria, Puchas, Larimar und Balance.
- Foto: GTRS
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Tourismus als Dreh- und Angelpunkt
"Es geht um Stegersbach als Lebensraum und Tourismusdestination sowie um den Umstand, dass die Therme der Dreh- und Angelpunkt ist", fasst Bürgermeister Jürgen Dolesch zusammen. Gemeinsam mit dem Gemeinderat, Touristikern, Gastronomen und Unternehmern läuft derzeit ein Ideenfindungsprozess, dessen Ergebnisse Anfang 2025 der Bevölkerung präsentiert werden sollen.
- Die moderne Heilig-Geist-Kirche (links) und die Ägidiuskirche.
- Foto: Martin Wurglits
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Die vier Handlungsfelder sind laut Dolesch die Infrastruktur, das Ortsbild, der Umweltschutz und das Miteinander. Einiges sei in jüngster Vergangenheit schon umgesetzt worden. Allein 2024 summierten sich die Investitionen in Platzgestaltungen, Freizeitinfrastruktur, Rad- und Wanderwegen, Bepflanzungen und Photovoltaikanlagen auf 600.000 Euro.
Energie, Bildung, Tourismus
Anderes ist noch in der Entwicklungsphase, etwa die Integration des Themas Photovoltaik in den Unterricht der Stegersbacher Schulen, die Zertifizierung mit dem Wandergütesiegel, die Errichtung eines markanten touristischen Anziehungspunktes oder die verstärkte Kooperation von Schulen und Hotels.
- Die Handelsakademie gibt es seit 50 Jahren.
- Foto: Martin Wurglits
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Was die Therme betrifft, ist Dolesch nach dem Einstieg des Landes Burgenland und eines neuen Betreibers mehr als nur optimistisch. "Dadurch profitiert nicht nur Stegersbach, sondern die gesamte Region. Hunderte Arbeitsplätze können langfristig gesichert werden."
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