Ausbildung im Autohaus Strauss
Kfz-Lehre: Zwischen Schraubenschlüssel und Laptop
- Machen eine Lehr im Autohaus Strauss in St. Michael: Robin Puhm, Julian Gurdet und Luis Klucsarits und Jonas Kurz (von links).
- Foto: Elisabeth Kloiber/MeinBezirk
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Eine Lehre im Autohaus oder Kfz-Betrieb zählt nach wie vor zu den beliebten Ausbildungswegen. Gleichzeitig verändert sich das Berufsbild: Mit Hybrid- und Elektroantrieben kommen neue Technologien und damit auch neue Anforderungen auf die Lehrlinge zu.
ST. MICHAEL IM BURGENLAND. Wie stark sich der Arbeitsalltag verändert hat, weiß Raffael Hafner, Lehrlingsausbildner im Autohaus Strauss. Er selbst hat seine Lehre im Betrieb absolviert und 2022 die Meisterprüfung gemacht. Seit Dezember 2025 bildet er selbst Lehrlinge aus.
„Als ich begonnen habe, war viel mehr Mechanik dabei und man musste viel mehr schrauben“, erzählt Hafner. "Heute erstellt man elektrische Diagnosen. Ohne Laptop geht in der Werkstatt nichts mehr. Jeder hat seinen eigenen."
- Lehrlingsausbildner Raffael Hafner (rechts) mit seinen Lehrlingen Robin Puhm, Julian Gurdet und Luis Klucsarits (von links).
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Acht Lehrlinge im Betrieb
Derzeit ist Hafner für fünf Lehrlinge im Bereich der KFZ-Technik zuständig. Dazu kommen ein weiterer Lehrling in der Spenglerei, einer im Lager und ein Bürolehrling. Insgesamt beschäftigt das Autohaus Strauss derzeit acht Lehrlinge.
Auch die Ausbildung zum Hochvolttechniker gehört inzwischen zum Ausbildungsangebot. Dafür kommen externe Experten direkt in den Betrieb und schulen die Lehrlinge im Umgang mit den neuen Antriebstechnologien.
Lernen hört nicht auf
Die technische Entwicklung sorgt dafür, dass auch nach dem Lehrabschluss oder der Meisterprüfung die Weiterbildung weitergeht. Die Spezialisten in den Werkstätten haben also keinesfalls „ausgelernt“, wie man früher gerne sagte. Neue Antriebstechnologien, elektronische Systeme und digitale Diagnoseverfahren erfordern laufend neues Wissen.
Für Hafner ist die Ausbildung im Betrieb deshalb eine Investition in die Zukunft und zugleich ein guter Indikator für die gute Ausbildung. "Denn die Lehrlinge wollen nach ihrer Ausbildung gerne im Unternehmen bleiben", sagt der Ausbildner.
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