11.07.2017, 03:30 Uhr

Polizeiposten St. Michael siedelt 2018 um

Der Bauvertrag zwischen Landespolizeidirektion und Oberwarter Siedlungsgenossenschaft wurde letzte Woche unterzeichnet.

Oberwarter Siedlungsgenossenschaft baut demnächst neues Dienstgebäude

Der seit mehreren Jahren diskutierte Bau einer neuen Polizeiinspektion in St. Michael wird konkret. Im September beginnt die Oberwarter Siedlungsgenossenschaft (OSG) unweit des derzeitigen Gebäudes mit der Errichtung. Einen entsprechenden Vertrag haben OSG-Obmann Alfred Kollar und Landespolizeidirektor Martin Huber unterzeichnet.

Der neue Posten wird eine Nutzfläche von 275 m2 haben und Arbeitsplätze für 15 Beamte bieten. "Es ist bereits die neunte Polizeiinspektion, die unsere Genossenschaft im Burgenland errichtet", sagt Kollar. Im September 2018 sollen die Beamten aus dem alten Gebäude, das im Jahr 1952 gebaut wurde, ins neue umziehen. Neben den Polizisten der "regulären" Dienststelle wir so wie bisher auch die Drogenfahndung untergebracht.

"Wir sind sehr erfreut, dass die Erhaltung des Postens in St. Michael damit gesichert ist", freut sich Bürgermeister Erich Sziderits.

Auch Stegersbach?

St. Michael könnte nicht die einzige Polizeidienststelle im Bezirk Güssing sein, der ein Umzug bevorsteht. Die Gemeinde Stegersbach plant auf dem Gelände des alten Fußballplatzes den Bau eines "Blaulichtzentrums".

Ortsfeuerwehr und Rotes Kreuz haben bereits zugesagt, dorthin ziehen zu wollen, und auch von der Polizei gebe es "grundsätzliches Interesse", bestätigt Landespolizeidirektor Martin Huber. Die Entscheidung treffe aber das Innenministerium, die dafür eine Kosten-Nutzen-Rechnung anstelle, so Huber. Der Mietvertrag für das Haus in der Grazer Straße, in dem der Polizeiposten Stegersbach derzeit untergebracht ist, könne bei Bedarf beendet werden.

Im Burgenland gibt es ein einziges gemeinsames "Blaulichtzentrum" für drei Einsatzorganisationen, nämlich in Hornstein. Im Landessüden wäre Stegersbach das erste.
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