Strobl zum neuen Obmann gewählt
Aldrans Pflegeheim – Mit neuer Führung in die Zukunft
- Das Pflegeheim Haus St. Martin in Aldrans steht vor einem geplanten Umbau, der sich aufgrund der Kostenentwicklung verzögert hat.
- Foto: Haus St. Martin
- hochgeladen von Georg Herrmann
Mit Johannes Strobl steht nach dem Rücktritt von Benedikt Erhard ein neuer Obmann an der Spitze des Gemeindeverbands „Wohn- und Pflegeheim südöstliches Mittelgebirge".
ALDRANS. Nach dem angekündigten Rücktritt von Benedikt Erhard, Anfang Jänner (MeinBezirk berichtete) hat der Gemeindeverband „Wohn- und Pflegeheim südöstliches Mittelgebirge“ nun eine neue Führung gewählt. Bei der Generalversammlung am Dienstag, dem 19. Mai 2026, wurde Johannes Strobl, Bürgermeister von Aldrans, einstimmig zum neuen Obmann des Verbands bestimmt. Strobl, der zuvor bereits als Obmann-Stellvertreter tätig war, verfügt über ausreichend Erfahrung und übernimmt damit die Leitung sowie die Gesamtverantwortung des Verbands. Zu seinem Stellvertreter wurde Markus Peer, Bürgermeister der Gemeinde Ampass, bestellt. „Die neue Aufgabe ist sicherlich eine Herausforderung, aber ich bin froh, dass wir ein gut aufgestelltes Haus haben, das seine Aufgaben zuverlässig erfüllt", sagt Strobl auf Anfrage von MeinBezirk.
- Bei der Generalversammlung am Dienstag, dem 19. Mai 2026, wurde Johannes Strobl, Bürgermeister von Aldrans, einstimmig zum neuen Obmann des Verbands bestimmt.
- Foto: Gemeinschaftsliste Aldrans
- hochgeladen von Michael Kendlbacher
Umbau von Haus St. Martin
Der neue Obmann hält fest, dass man in Bereichen, in denen es zuletzt Probleme gab, daran arbeitet, die Abläufe zu verbessern. Nach einem schwierigen Herbst 2025 und festgestellten Mängeln im Pflegeheim Haus St. Martin in Aldrans hat zu Jahresbeginn, wie berichtet, auch ein neues Leitungsteam seine Arbeit aufgenommen. Mit der Wirtschaftsleiterin Elke Jung und dem Pflegedienstleiter Sebastian Rieder sei man gut aufgestellt: „Die Stimmung im Haus ist ausgezeichnet. Wir bekommen positive Rückmeldungen von unseren Bewohnerinnen und Bewohnern sowie von den Angehörigen", beschreibt Strobl die aktuelle Entwicklung und fügt hinzu: „Im Hinblick auf den geplanten Umbau des Hauses St. Martin ist es leider zu Verzögerungen gekommen. Grund dafür war die Kostenentwicklung. Die im Zuge der Ausschreibung veranschlagten Budgets wurden überschritten, weshalb Nachverhandlungen notwendig wurden. Schon bald möchten wir das weitere Vorgehen gemeinsam abstimmen und zeitnah über die weitere Vorgehensweise bezüglich Umbau informieren", schließt Strobl.
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