Gailtaler Heimatmuseum atmet Geschichte

Museumsleiter Kurt Thelesklaf, Helene Dörfler und Kustos Siegfried Kogler mit landwirtschaftlichen Geräten beim "Göppel" in der "Gailtaler Kesn"
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  • Museumsleiter Kurt Thelesklaf, Helene Dörfler und Kustos Siegfried Kogler mit landwirtschaftlichen Geräten beim "Göppel" in der "Gailtaler Kesn"
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MÖDERNDORF (jost). Die WOCHE eröffnet ihre Serie „sehenswerte Ausflugsziele unserer Region“ mit einem Besuch des Gailtaler Heimatmuseums in Möderndorf.

Historie

Der Hermagorer Kaufmann Georg Essl II erwarb im Jahre 1982 Schloss Möderndorf und stellte es dem Förderverein Gailtaler Heimatmuseum zur Errichtung eines Heimatmuseums zur Verfügung. Er setzte damit das Werk seines Vaters Georg Essl I. fort, der bereits um 1900 mit der Sammlung von volkskundlichen und kulturhistorischen Gegenständen aus der Region begonnen hatte. Vor über 30 Jahren fand die wertvolle „Sammlung Essl“ im Schloss Möderndorf ihre endgültige Heimat. Seit damals bemüht sich der Förderungsverein „Gailtaler Heimatmuseum“ engagiert und erfolgreich um die ständige Pflege und Weiterentwicklung.
In den historischen Räumlichkeiten des Schlosses begeben sich die Besucher in verschiedenen Stationen auf die spannende Spurensuche und entdecken die Geschichte und Geheimisse unserer Region.

Gestern und Heute

Museums-Kustos Siegfried Kogler setzt seit zehn Jahren seinen Ehrgeiz daran, das Museum zu einem lebendigen Ausstellungsort für bodenständige Brauchtumspflege sowie zu einem Zentrum der Kommunikation und Weiterbildung zu machen. Seine zentrale Aufgabe ist das Sammeln und Forschen, das Erhalten, Vermitteln und Präsentieren des geistigen und materiellen Kulturgutes. „Das Heute durch das Gestern verstehen lernen ist unser erklärtes Ziel“ erklärt der engagierte Kurator sein Wirken und ergänzt: „Wir wollen dem vorherrschenden Image entgegenwirken, Museem seien langweilig, verstaubt und nicht mehr zeitgemäß und haben deshalb das Gailtaler Heimatmuseum zu einem innovativen und lebendigen Ort der Begegnung und Information gemacht, welcher zu unserer Freude auch von der Jugend immer wieder gerne besucht wird“. Eine Rast im Museums-Cafè rundet die Zeitreise gesellig und harmonisch ab.

Kultur und Inspiration

Das Gailtaler Heimatmuseum ist multifunktional, es vereint Kultur, Bildung und Kommunikation. Kulturelle Aktivitäten bringen Leben in die alten Mauern. Museumsleiter Kurt Thelesklaf erklärt“ „Der Veranstaltungsbogen während der Sommermonate spannt sich von grenzüberschreitenden Ausstellungen, Lesungen, Konzerten bis hin zu Liederabenden. Ein besonderes Highligt wird sicher das Konzert der „Drauriver Swingband am 22. Juni. Im heurigen Lutherjahr gedenken wir am 25. Juni mit einer Matinee mit Superintendent Manfred Sauer und am 3. Juli mit einem Vortrag von Univ.Prof. Ulrich Gäbler der 500-jährigen Reformation“. Weitere Programmpunkte sind im Internet unter www.gailtaler-heimatmuseum.at zu finden.

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