CrashLog hilft beim Verkehrsunfall
Asperhofner Robert Bös entwickelt App für den Ernstfall
- Robert Bös entwickelte eine App, die den klassischen Unfallbericht am Papier einfach und unkompliziert digital ablöst.
- Foto: Robert Bös
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Der digitale Helfer: CrashLog ist die moderne Antwort auf den klassischen Papier-Unfallbericht.
ASPERHOFEN. Nach einem Verkehrsunfall herrscht meist Chaos: Man steht unter Schock, der Kugelschreiber schreibt nicht, der Papierbericht ist unauffindbar und Dokumente müssen gesucht werden. Aus der eigenen Erfahrung entsprang schließlich eine Idee. Robert Bös aus Asperhofen, nahm diese Erfahrung zum Anlass, seine eigene App zu entwickeln. "Ich wollte eine Lösung schaffen, die genau in dem Moment die Führung übernimmt, in dem man nervlich am Limit ist. Die App CrashLog führt den Nutzer Schritt für Schritt durch die Dokumentation und bietet anschließend den direkten Kontakt zu professioneller Hilfe", so der Entwickler.
- Im Fall der Fälle die Nerven behalten.
- Foto: Robert Bös
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Die Vision: Eigene Fahrer- und Fahrzeugdaten werden einmalig sicher in der App hinterlegt. Im Ernstfall müssen diese nicht mühsam zusammengesucht werden, was die Aufnahme am Unfallort erheblich beschleunigt. Wenn beide Beteiligten die App haben, wird das Ausfüllen des Berichts durch kontaktlosen Datenaustausch per QR-Code noch effizienter. Besonders wichtig: Die App funktioniert komplett offline. Alle Daten bleiben sicher auf dem eigenen Smartphone gespeichert – keine Cloud, keine Server, keine ungewollte Datenweitergabe. Außer man entscheidet sich zum Teilen per Mail oder einen anderen Dienst.
Der Prozess: Datenschutz an erster Stelle
"Vom ersten Konzept bis zur fertigen App war es eine spannende Reise. Mein Fokus lag auf Einfachheit und maximalem Datenschutz. Es war mir wichtig, dass die App für den Nutzer kostenlos bleibt und auch dort funktioniert, wo kein Internet verfügbar ist. Besonders praktisch: Fotos vom Schaden können direkt in den digitalen Bericht integriert werden. Dieser Prozess forderte viel Geduld, aber das Ziel, ein einfaches Tool und eine sichere, regionale Lösung zu bauen, hat mich angetrieben", so Bös.
Der Aufbau: Wie ein Hausbau
Doch wie entsteht eine App überhaupt und was gehört alles dazu, bis sie läuft und auf die Endgeräte heruntergeladen werden kann? Die Entwicklung einer App gleicht dem Bau eines Hauses, vergleicht Bös. Zuerst erstellt man den Bauplan: Was muss die App können? Dann folgen Fundament und Mauern: Seite für Seite werden Abläufe definiert und Funktionen zugewiesen. Bei der Installation wird es technisch: Codes werden geschrieben und logisch verknüpft. Den Abschluss bildet die Fassade: Das optische Design und der Feinschliff. "Große Unterstützung erhielt ich dabei von meiner engagierten Testgruppe".
Seine Mission: Hilfe aus der Region – nur einen Klick entfernt
Mir liegt der regionale Aspekt besonders am Herzen. CrashLog ist mehr als nur ein digitales Formular – es ist die Vision eines starken Partner-Netzwerks direkt vor unserer Haustür.
- Codes geschrieben, Design überlegt - so entstand die App.
- Foto: Robert Bös
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"Ich baue dieses Netzwerk aktuell von Asperhofen aus auf, damit niemand nach einem Unfall oder einer Panne allein gelassen wird. Mein Ziel ist es, dass Verkehrsteilnehmer in der App sofort die Experten aus ihrer direkten Umgebung finden: vom Abschleppdienst und der Werkstatt über das Taxi bis hin zum Hotel, falls man fernab der Heimat strandet", erklärt Bös über das weitere Vorgehen. "Es ist ein Projekt, das mit jedem neuen Partner wächst. Meine Botschaft an alle: Im Ernstfall seid ihr nicht allein – ich arbeite täglich daran, dass die professionelle Hilfe aus der Region für euch nur noch einen Klick entfernt ist".
Infokasten:
- Entwickler: Robert Bös
- Wohnort: Asperhofen, Niederösterreich
- Kosten: Kostenlos für Nutzer
- Download: App Store & Google Play
- Website: www.crashlog.eu
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