Traismauer
Donaulimes ist Weltkulturerbe

Der Hungerturm in Traismauer ist neben dem Wienertor (Römertor) ein Teil des österreichischen Donaulimes.
  • Der Hungerturm in Traismauer ist neben dem Wienertor (Römertor) ein Teil des österreichischen Donaulimes.
  • Foto: Peter Rauchecker
  • hochgeladen von Sophia-Bernadet Überbacher

TRAISMAUER. "Das Warten hat sich gelohnt! Seit heute trägt der Donaulimes das wertvolle Prädikat 'UNESCO-Weltkulturerbe'. Die Stadt Traismauer ist aufgrund ihrer römischen Geschichte, die heute noch deutlich sichtbar ist, Teil des Donaulimes", freut sich der Traismaurer Bürgermeister Herbert Pfeffer. Ein Limes ist übrigens ein "von den Römern angelegter Grenzwall zur Befestigung der Reichsgrenzen".

Die Römerstadt Traismauer

Die bis heute erhaltenen Denkmäler, das Wienertor (Römertor) und der Hungerturm, geben uns Einblick in die Vergangenheit. Die römischen Soldaten trafen im 1. Jahrhundert auf einen ungeregelten Strom mit breitem, undurchschaubarem Auwaldgürtel. Bei Traismauer und Tulln war sogar eine Überquerung des Stromes möglich. Im Tullnerfeld war ein Kastell nach dem anderen angesiedelt. In Traismauer, damals AUGUSTIANIS, war eine Reiterei angesiedelt. Die Umrisse der Kastellfläche sind heute noch durch die Befestigungsmauern sichtbar. Soldaten legten damals auch ein Straßennetz an, ausgehend von St. Pölten. Die Reisenden orientierten sich an den Entfernungsangaben der Meilensteine, wie beispielsweise an der Straßengabelung in Gemeinlebarn.

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