Mögliche Tierquälerei
Schwerwiegende Vorwürfe gegen Bauer aus Traismauer
- David Richter vom Verein gegen Tierquälerei findet harte Worte gegen den Betrieb in Herzogenburg.
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David Richter vom Verein gegen Tierquälerei erhebt schwere Vorwürfe gegenüber dem Betrieb von Franz Gramer in Traismauer.
TRAISMAUER. In dem betroffenen Betrieb werden Schafe, Ziegen und Rinder gehalten. Ein Bauer mit angeblich aufrechtem Tierhalteverbot soll dabei gefilmt worden sein, wie er diese gesetzliche Auflage ignoriert. Die Vorwürfe werden abgestritten.
- Der Verein erhielt anonym Bilder, die angebliche Missstände, wie die Überschreitung der Besatzdichte, zeigen. Das Bild stammt aus dem Jahr 2013.
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Der Betrieb steht schon länger in der Kritik des Vereins. Bereits in den Jahren 2013, 2022 und 2023 gab es Anzeigen wegen der dortigen Zustände für die Tiere. Die Verhältnisse bezeichnet der Verein gegen Tierquälerei als "katastrophal". David Richter beschreibt die Zustände wi folgt: "Die Rinder müssen einem Güllesee ihre Zeit vertreiben und die Ziegen schauen teilweise auch sehr abgemagert aus. Weiters werden auch die Tiere einfach über einen Zaun geworfen. Viele Tiere in diesem Betrieb sind einfach unterernährt." Die Gesamttieranzahl beläuft sich laut Richter auf 1000 Tiere aufgeteilt in zwei Hallen. Zwei Tiere würden ihm zufolge täglich sterben.
Mangelhafte Versorgung im Fokus
Zwischen April und August 2026 sind laut dem Verein 249 Tiere auf dem Hof verendet. Diese Zahl stammt laut Richter von einer wahrscheinlich betriebsinternen Liste. "Man kann davon ausgehen, dass die ärztliche Versorgung der Tiere sehr mangelhaft ist, woran die meisten Viecher wahrscheinlich verrecken", so Richter.
Der betroffene Betrieb sowie die Bezirkshauptmannschaft St. Pölten wurden bereits um Stellungnahme gebeten.
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