23.09.2014, 11:40 Uhr

Pflegeheime präsentierten sich in St. Pölten als attraktive Arbeitgeber

Landesrätin Mag. Barbara Schwarz und Obmann Dir. Ing. Dietmar Stockinger (ARGE Heime NÖ) (Foto: NLK Pfeiffer)
ST. PÖLTEN (red). Der Landhausboulevard des St. Pöltner Regierungsviertels stand kürzlich ganz im Zeichen des landesweiten Aktionstages der Niederösterreichischen Heime zum Thema “Die NÖ Heime als attraktiver Arbeitgeber – Vereinbarkeit von Beruf und Familie”. Der Aktionstag zeigte auf, welche Möglichkeiten in den Pflegeheimen bestehen, um die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu unterstützen und zu fördern. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen Information und Interaktion zu den Schwerpunkten Gesundheit, Bildung, Berufe, Familie und Benefit.

Schwarz: "Ein großes Anliegen"

„Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist für uns in Niederösterreich ein zentrales Thema und ein großes Anliegen. Ich bin überzeugt, dass die Vereinbarkeit von Familie und Beruf nicht nur eine Aufgabe der Politik, sondern eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe ist, die auch durch Unternehmen wahrgenommen werden muss. Deshalb veranstalten wir auf Initiative der ARGE der NÖ Pensionisten- und Pflegeheime gemeinsam mit dem Land NÖ einen Aktions- und Informationstag in St. Pölten, damit sich die Besucherinnen und Besucher ein umfangreiches Bild machen können, wie attraktiv die NÖ Heime als Arbeitgeber in Bezug auf Vereinbarkeit von Beruf und Familie agieren”, so Sozial-Landesrätin Barbara Schwarz, die gleichzeitig auch auf die umfassenden Möglichkeiten zur flexiblen Dienstplangestaltung und der großen Vielfalt im Bereich der Dienstformen in den Landespflegeheimen hinwies.

1,6 Millionen für Aus- und Weiterbildung

Nur zufriedene und gut aus- und weitergebildete MitarbeiterInnen seien die Grundlage für eine qualitätsvolle Betreuung. So investiert das Land NÖ nicht nur in den Ausbau seiner Pflegeheime, sondern rund 1,6 Millionen Euro jährlich auch in die Aus- und Weiterbildung der Pflegekräfte. „Mitarbeiter sind unser wertvollstes Kapital. Deshalb legen wir neben flexiblen Dienstzeiten und verschiedenen Gesundheitsvorsorgeprojekten auch großen Wert auf eine moderne Infrastruktur. Pro Jahr nehmen wir hier rund 60 Millionen Euro in die Hand, aktuell etwa drei Millionen Euro für spezielle Niederflurbetten, die die Pflege erleichtern“, informierte die Landesrätin.

"Handlungsbedarf seitens des Bundes"

„Mit unserem vielseitigen und bedarfsorientierten Pflegeangebot in Niederösterreich stellen wir sicher, dass die Finanzierbarkeit des Systems auch gewährleistet ist. Trotzdem besteht, wie die letzte WIFO-Prognose zeigt, auch Handlungsbedarf seitens des Bundes im Hinblick auf die langfristige Pflegefinanzierung. Unsere Bürger müssen Sicherheit im Hinblick auf ihre Versorgung und Betreuung haben“, so Schwarz abschließend.
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