23.09.2014, 08:00 Uhr

St. Pöltner Notschlafstelle feierte 10 Jahre

Stadtrat Markus Krempl, Emmaus Geschäftsführer Karl Langer, Notschlafstellenleiterin Margit Brachmann, Dr. Reinhard Neumayer (Land NÖ), Referatsleiterin Franziska Pernthaner, Gemeinderat Ali Firat. (Foto: privat)
ST. PÖLTEN (red). Die Emmaus Jugendnotschlafstelle in St. Pölten feierte ihr 10-Jahr-Jubiläum und den neuen Namen "COMePASS". Festredner Reinhard Neumayer von der Kinder- und Jugendhilfe des Landes Niederösterreich dankte Emmaus für den Mut, der vor 10 Jahren bewiesen wurde, eine solch längst notwendige Einrichtung zu errichten. Bis heute ist die Jugendnotschlafstelle in St. Pölten die einzige im ganzen Land.

Leiterin Margit Brachmann dankte im Rahmen der Feier ihrem Team, das sieben Tage in der Woche die kleinen und die großen Krisen mit den Gästen durchsteht.
Der neue Name "COMePASS" soll einerseits an einen Kompass erinnern, weil die Jugendlichen hier Orientierung suchen und auch finden, allerdings gibt es auch noch die Bedeutung von come (komm) und pass (gehe, bestehe). Denn Ziel solle es sein, dass die Jugendlichen von hier weggehen und im Leben bestehen sollen.

"Ein zentrales Wort in Emmaus ist das Wort Hoffnung. COMePASS soll so ein Ort der Hoffnung sein. Danke an alle die dazu Tag für Tag beitragen. Was ist Hoffnung aber überhaupt? Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat, egal wie es ausgeht", so Geschäftsführer Karl Langer.

Die Emmaus Notschlafstelle hatte von 2004 bis Mai 2014 271 verschiedene Gäste (126 Wiederaufnahmen) mit einer durchschnittlichen Verweildauer von 24,5 Tagen.
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