07.10.2014, 11:53 Uhr

Universitätsklinikum: 950 Herzpatienten pro Jahr

Prim. Univ.-Doz. Dr. Christoph Holzinger, Leiter der Herzchirurgie am Universitätsklinikum St. Pölten und Landesrat Mag. Karl Wilfing mit dem 15.000. Patienten Herr H. (Foto: privat)
ST. PÖLTEN (red). Vor 21 Jahren eröffnete die Herzchirurgie am Universitätsklinikum St. Pölten. Wurden damals etwa 350 Patienten pro Jahr am offenen Herzen chirurgisch versorgt, so finden derzeit rund 950 Herzpatienten jährlich professionelle Hilfe am Operationstisch. Nun wurde der mittlerweile 15.000. Patient an der Herzchirurgie am Universitätsklinikum St. Pölten operiert.

„Mit rund 950 zu operierenden Herzpatienten jährlich und dies mit steigender Tendenz, ist am Universitätsklinikum St. Pölten, nach dem AKH Wien, die zweitgrößte Herzchirurgie für Erwachsene in Österreich angesiedelt. Der jährlich durchgeführte Qualitätsvergleich mit den anderen herzchirurgischen Abteilungen Österreichs zeigt hervorragende Werte“, erklärt Landesrat Karl Wilfing.

Beim 15.000. Patienten wurde eine Herzoperation, mit Ersatz der Aortenklappe, erfolgreich durchgeführt. „Dabei wird im Universitätsklinikum St. Pölten eine minimal invasive Technik (Knopflochchirurgie) angewendet, die nur mehr eine rund sieben Centimeter lange Narbe am Brustbein zurücklässt. Der Vorteil für den Patienten liegt in der rascheren Rekonvaleszenz, den geringeren Schmerzen nach der Operation sowie einer geringeren Wundfläche“, so Christoph Holzinger, Leiter der Herzchirurgie am Universitätsklinikum St. Pölten.
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