Die Niederösterreicher bevorzugen am Festtagstisch Traditionelles

Für die 292 niederösterreichischen Fleischer, ihre 2.906 Beschäftigten und 63 Lehrlinge beginnt dieser Tage der Run auf Spezialitäten, die zu Weihnachten und zum Neuen Jahr festlichen Genuss versprechen. „Da der Heilige Abend und Silvester heuer jeweils auf einen Sonntag fallen, bitten wir unsere Kunden jetzt schon, ihre Bestellungen bekannt zu geben. Damit auch jeder seine Spezialität bekommt, brauchen wir einen zeitlichen Vorlauf zur Vorbereitung“, erklärt Bundes- und Landesinnungsmeister Rudolf Menzl dem NÖ Wirtschaftspressedienst. „Am 22. Dezember ist es leider zu spät. Wir empfehlen jedenfalls, schon jetzt zu planen, was gekocht wird und wieviel Personen man zum Essen erwartet. Mit Rezeptideen und dazugehörigen Tipps sind wir natürlich gern behilflich.“

Nach wie vor bevorzugen die Niederösterreicher am Festtagstisch Traditionelles, sagt Menzl. „Zu den Favoriten gehören zu Weihnachten Rindsfilets, Schweinslungen- und Kalbsbraten sowie beim Geflügel Gans und Ente, aber auch Pute ist immer mehr im Kommen.“ Aber auch Schinkenvariationen, vom Honig- und Rosmarin- bis zum Birnensaftschinken und traditionellen Beinschinken, werden gern serviert. Zugenommen hat in den letzten Jahren die Nachfrage nach belegten Brötchen. Wenn der Fleischer sie zubereitet, braucht man sich nicht selber lange in der Küche aufzuhalten, sondern überlässt es dem Experten, Kulinarisches zu komponieren.

Auch zu Silvester sind die Niederösterreicher eher weniger für kulinarische Experimente zu haben. Neben dem Fondue gewinnt vor allem der Schweinskopf, gebraten und gesurt, dekoriert mit Mayonnaise wieder an Beliebtheit. „Letztlich soll dieser ja Glück bringen“, erklärt Rudolf Menzl. Da man heute Fleisch und Wurstwaren beinahe überall kaufen kann, weisen die heimischen Fleischer besonders auf die Top-Qualität ihrer Ware, ihrer hausgemachten Spezialitäten sowie auf die gute Beratung hin. „Auf unserer Homepage findet man sortiert nach Bezirken alle Fleischerfachgeschäfte von Amstetten bis Zwettl. Industriellen Einheitsbrei wird man bei uns vergebens suchen, wir punkten mit regionalen Schmankerl und Hausgemachtem“, so Menzl. (dsh)

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