NÖ-Rekord: 67% für Kurz in Röhrenbach!

Leopold Winkelhofer & Erich Trauner (Bgm. & Vize-Bgm. Burgschleinitz-Kühnring) teilen der Bezirksspitze die Ergebnisse mit.
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  • Leopold Winkelhofer & Erich Trauner (Bgm. & Vize-Bgm. Burgschleinitz-Kühnring) teilen der Bezirksspitze die Ergebnisse mit.
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BEZIRK. Die Freiheitlichen kann man bei dieser Nationalratswahl im Bezirk als die großen Gewinner bezeichnen. Insgesamt legten sie 10,2 % zu. Eine Hochburg der Zugewinne war die Gemeinde Geras mit 14,55 %. Für die ÖVP gab es die größten Verluste in Pernegg mit einem Minus von 5,26 %, gefolgt von Geras mit einem Minus von 3,86 %. Auch in Brunn an der Wild gab es einen Verlust von 3,64 %. In fast einem Drittel der Gemeinden des Bezirks musste die ÖVP herbe Verluste hinnehmen - so auch in Irnfritz, Japons, Röhrenbach und St. Bernhard-Frauenhofen. Die ÖVP ist im Horner Bezirk stimmenstärkste Partei. Der Wahlkampf, vor allem seine Länge, war dieses Jahr sehr intensiv, so Bgm. Jürgen Maier. Auf so hohem Niveau weiteren Zuwachs zu erhalten, gestalte sich generell als schwierig. Stimmenzuwachs gab es in den Gemeinden rund um Sebastian Kurz' Heimatort Zogelsdorf: Eggenburg und Röschitz können jeweils auf ein Plus von 6,2 % blicken, Burgschleinitz-Kühnring folgt knapp dahinter mit 6,1 % Zuwachs.

Hoher Zugewinn für die FPÖ ...

... in allen Gemeinden des Bezirks. Bezirkschef Klemens Kofler freudig: "Wir haben alle unsere Ziele erreicht. Haben immer unsere Meinung vertreten, die Leute wussten genau, wofür wir stehen, das ist bei anderen Parteien momentan nicht so. Ich hoffe, wir können den Schwung in die Landtagswahl mitnehmen."
SPÖ-Bezirksvorsitzender Josef Wiesinger: "Das Ergebnis ist nicht erfreulich. Wir haben 4,2 % verloren - schmerzlich, sind weit unter die 20%-Marke gefallen. Es ist so, dass wir mit der Position des Vizekanzlers im Bezirk und mit Sebastian Kurz und einem NR Groiß einen aktiven Gegenpol haben und wir im Bezirk nicht wirklich einen aktiven Mandatar haben. Viele SPÖ-Wähler sind Richtung FPÖ abgewandert, weil das Thema Migration im Hintergrund mitschwebte und nicht das Sachthema das Wesentliche war."

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