Trendumkehr bei Horner Wirtschaft

Bezirksstellenobmann Werner Groiß
  • Bezirksstellenobmann Werner Groiß
  • Foto: Tanja Wagner.
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Warum die Horner Wirtschaft relativ gut durch die Krise kam. Gespräch mit Bezirksstellenobmann Werner Groiß
BEZIRK. Warum wir auch mit einem gewissen Optimismus in die Zukunft schauen können.

Bezirksstellenobmann Werner Groiß: „Das 10-Punkte-Programm der Wirtschaftskammer NÖ ‚Zurück nach Vorne!‘ wurde auch aus zahlreichen Gesprächen mit den Betrieben unseres Bezirks entwickelt. Gemeinsam starten wir durch.“

Groiß: "Wir haben ca. 1.900 Unternehmen im Bezirk Horn. Da sind 70 Prozent Kleinstunternehmen, der Rest Mittelbetriebe und eine Handvoll Großbetriebe.

Wie es den Unternehmen geht ist branchenabhängig. Der 'Vorteil' ist, was in ganz guten Zeiten der Nachteil ist, wir sind kleinstrukturiert wie die Dörfer, was den Vorteil hat, dass wir nicht so krisenanfällig sind, wie ein Bezirk der sehr industrielastig ist oder wenn der Export ganz ausfällt. Dadurch sind wir relativ gut durch die Krise gekommen. Es ist aber auch so, wenn der Erfolg, wie er jetzt kommen soll, dadurch bei uns aber auch nicht so schnell ankommt. Auch das Hoch fängt langsamer an, im Gegensatz zu einem Wien nahen Bezirk."

Glaube an den Aufschwung?

"Manche Unternehmen haben so viel Arbeit, dass sie nicht wissen, was sie zuerst machen sollen (z.B. Baubranche), bei anderen, z.B. Gastronomie ist es verhalten, da ist es z.T. nicht so rosig, wie man das präsentiert. Die einen suchen nach Kunden, die anderen nach Mitarbeitern, weil sie nicht wissen, wie sie die Nachfrage bedienen können. Es geht in beide Richtungen. Grundsätzlich, wenn es nicht wieder zu groben Sperrungen kommt, werden wir im Horner Bezirk das gut bewältigen, weil wir auch nicht vom ausländischen Massentourismus abhängig sind, der wahrscheinlich nicht so schnell reinkommt, dass doch ein paar Wochenendpendler mehr da sind. Wir werden wieder rasch dort sein, wo wir vor Corona waren."

10-Punkte-Programm

Bezirksstellenobmann Werner Groiß: „Wir sind in ständigem Austausch mit unseren Betrieben und somit nah am Mitglied."

"Diese Nähe zum Mitglied hat sich vor allem während der Corona-Pandemie bezahlt gemacht", so WKNÖ Präsident Wolfgang Ecker. „Wir sind als Wirtschaftskammer direkt bei unseren Unternehmen. Das hat einen großen Vorteil: Wir erfahren direkt, was unsere Unternehmen brauchen – vom Ein-Personen-Unternehmen bis hin zum Großunternehmen und das in den unterschiedlichsten Branchen.“

Die Ergebnisse aus diesen Kontakten flossen in das 10-Punkte-Programm der Wirtschaftskammer NÖ „Zurück nach Vorne!“ ein. Das Programm beinhaltet Themen wie Regionalität, Mobilität, Bildung oder Digitalisierung. „Durch den direkten Austausch und die Einblicke in den Unternehmeralltag konnte das Programm so praxisnah gestaltet werden“, freut sich Obmann Werner Groiß und stellt fest: „Der Zusammenhalt im Bezirk und in der Region sowie die besondere Flexibilität unserer Unternehmerinnen und Unternehmer lassen mich positiv in die Zukunft blicken. Ich bin überzeugt, dass wir alle gemeinsam den Neustart schaffen werden.“

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