01.12.2016, 16:04 Uhr

Chris Lohner: "Bei mir steht kein Christbaum"

Christbaumsaison ist eröffnet

RODINGERSDORF. Die Familie war arm und den ersten Christbaum gab es erst als Chris 8 Jahre alt war - sie wohnten im 5. Wiener Gemeindebezirk .
Heute lebt sie im schönen 23. Bezirk - mit Garten. Weihnachten verbringt sie bei ihrer Stieftochter mit deren drei Kindern und einem Urenkel.

Heute setzt sich Chris Lohnen für "Licht für die Welt" ein. Zahlt sich ihre Flüge selbst, etc. "Wir wollen allen helfen, egal welche Hautfarbe."


Christbaumsaison ist eröffnet

Gemeinsam mit den NÖ Christbaumbauern eröffnete heute die Schauspielerin, Moderatorin und Botschafterin für „Licht für die Welt“ Chris Lohner die Saison für heimische Christbäume. Damit werden wieder 2,35 Millionen Christbäume aus Österreich – eine Million davon aus Niederösterreich - Kinderaugen zum Leuchten bringen. Damit diese auch in Afrika wieder strahlen, übergab Franz Raith, Obmann NÖ Christbaumbauern, eine Spende an Lohner für „Licht für die Welt“. Wer Wert auf einen frischen Baum und Umweltschutz durch kurze Transportwege legt, sollte auf das Gütesiegel der Bauern achten. Die Preise für Nordmannstannen mit Herkunftsgarantie liegen heuer zwischen 10 und 35 Euro pro Meter.

Zwar haben vereinzelt Bauern ihre Tore zum ab-Hof-Verkauf schon länger geöffnet, doch mit dem zweiten Adventwochenende geht der Christbaumverkauf so richtig los. Auch heuer werden in Österreichs Wohnzimmern wieder 2,6 Millionen Christbäume erstrahlen.

Christbäume vom Bauern: frische Qualität, Umweltschutz, regionale Wertschöpfung
Für die Bauern beginnt damit die Hochsaison. Denn: 2,35 Millionen Stück, das sind 90 Prozent, kommen aus heimischer Produktion. Niederösterreichs Bauern liefern mit einer Million die meisten Weihnachtsbäume und sind auch die Hauptversorger der Bundeshauptstadt Wien. Die Transportwege werden so kurz gehalten. Franz Raith, Obmann der ARGE NÖ Christbaumbauern und Sprecher der österreichischen Christbaumbauern: „Mit den kurzen Transportwegen von durchschnittlich 40 Kilometern vom Feld bis zum Verkaufsstand sind Christbäume aus Österreich ein echter Beitrag zum Umweltschutz. Die Bäume sind dadurch immer frisch und behalten ihre Nadeln lange!“ Ein Importbaum legt bis zu 1.000 Kilometer zurück, bis er in unseren Wohnzimmern steht.

Kinderaugen sollen auch in Afrika strahlen
„Wenn ich das Strahlen in den Augen meiner Kunden sehe, wenn sie ihren Traum-Baum gefunden haben, dann weiß ich, dass ich meine Arbeit gut gemacht habe“, erzählt Raith: „Mir tut’s im Herzen weh, wenn ich daran denke, wie viele Menschen in anderen Ländern die Schönheiten der Natur und den Zauber von Weihnachten nicht sehen können“. Deshalb lud Raith die Schauspielerin, Moderatorin, Autorin und Botschafterin der Hilfsorganisation „Licht für die Welt“ Chris Lohner zur Saisoneröffnung ein und übergab ihr eine Spende für Licht für die Welt. Die Höhe der Spende wollte Raith für sich behalten. Lohner: „Das sind Operationen für 100 Menschen! Das ist ganz großartig! Die Bühne ist Freude, aber anderen zu helfen ist das Leben. Es ist wichtig, nicht nur an sich zu denken, sondern an anderen. Wir sind alle Menschen, auf einen Globus!“.

Herkunftsschleife garantiert Baum vom Bauern: Fast 350 Mal in Wien und NÖ
Der Christbaum ist zwar ein Naturprodukt, doch den wenigsten Konsumenten ist klar, wie viel Handarbeit in einem Christbaum steckt. Raith: „Erst durch jahrelange und intensive Pflege in den Christbaumkulturen wird aus einem Nadelbaum ein perfekter Christbaum. Wer sicher gehen möchte, Qualität aus Österreich zu kaufen, sollte daher auf die Herkunftsschleife der Bauern achten“. Jedes Bundesland hat seine eigene Schleife, die niederösterreichischen Bauern haben auch ein strenges Kontrollsystem. Raith: „Missbrauch mit unserer Schleife wird bei uns hart bestraft! Pönalen bis 10.000 Euro und der Ausschluss aus unserer Arbeitsgemeinschaft sind die Folge.“ Jede Schleife ist mit einer fortlaufenden Seriennummer versehen. Raith: „Daran lässt sich der Baum vom Verkaufsort bis zum Acker zurückverfolgen.“ Bäume mit dem Gütesiegel als Herkunftsgarantie vom Bauern gibt’s gibt’s 200 Mal in NÖ und 140 Mal in Wien.


Der Lieblingsbaum der Österreicher
.. .ist eine 1,60 Meter große Nordmannstanne, für die die Konsumenten im Schnitt 30 Euro ausgeben.

Christbaum-Preise
... bilden sich am freien Markt und hängen vom Alter des Baumes, seiner Qualität und dem Verkaufsort der angebotenen Weihnachtsbäume ab. Die voraussichtlichen Durchschnittspreise für Bäume aus heimischer Produktion betragen (€/Laufmeter):
Fichten 4,- bis 8,-
Blaufichten 7,- bis 14,-
Tannen 10,- bis 35,-

Christbaum-Verkaufsbeginn im Stadtgebiet Wien und St. Pölten: ab 12. Dezember

Zahlen zu Christbäumen in Österreich
_72% der Ö Haushalte haben einen Natur-Christbaum
_Knapp 90% der Christbäume sind aus heimischer Produktion (2,35 Mio. Stk.)
_1 Mio. der heimischen Christbäume stammt aus Niederösterreich
_Wertschöpfung 1 Million heimischer Christbäume für die Region: Euro 20 Millionen
_Fläche, die die Mitglieder der ARGE NÖ Christbaumproduzenten bewirtschaften: 850 Hektar
_durchschnittliche Größe einer Christbaumkultur: unter 1 Hektar
_durchschnittliche Christbaumfläche eines Produktionsbetriebs: 4 Hektar
_durchschnittlicher Weg eines heimischen Christbaums vom Feld zum Verkaufsstand: 40km
_Größe des Durchschnittsbaums in Österreich: 1,6 Meter
_Nordmannstanne ist der Lieblingsbaum der Österreicher (über 65%)

Pflegetipps: Auch Christbäume haben Durst
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