23.12.2017, 07:49 Uhr

Christbaumbauern freuen sich über gute Geschäfte:

Wie kommt der Christbaum ins Kreuz (Foto: ARGE NÖ Christbaumbauern/Dieter Nagl)

Umsatzplus von drei Prozent trotz größer werdender Konkurrenz möglich

Bauern punkten mit Herkunftsgarantie und hoher Qualität
Keine Schnäppchen für Last-Minute-Käufer

Normannstanne mit 1,60 Meter bleibt Lieblingsbaum

Die heimischen Christbaumbauern dürfen sich auch heuer wieder über gute Geschäfte freuen: Sie mussten in den letzten Tagen Christbäume nachschneiden und können mit einem Umsatzplus von bis zu drei Prozent, in Summe 53 Millionen Euro rechnen - knapp 22 Millionen davon entfallen auf Niederösterreich. Die Bauern punkten gegenüber der stärker werdenden Konkurrenz mit bedingungslos hoher Qualität und können dem Wunsch der Konsumenten nach heimischen Bäumen nachkommen. Schnäppchenjäger werden am 24. Dezember leer ausgehen. Die Nordmannstanne mit 1,60 Meter der Lieblingsbaum.

Heuer werden wieder 2,6 Millionen Naturchristbäume in Österreichs Wohnzimmern für weihnachtliche Stimmung sorgen. Knapp 90 Prozent davon (2,35 Millionen Stück) stammen aus heimischer Produktion, allen voran von den niederösterreichischen Christbaumbauern (1,1 Millionen Stück).

Umsatzplus von bis zu drei Prozent möglich

„In den letzten Tagen mussten wir Bauern ordentlich Bäume nachschneiden“, erklärt Franz Raith, Obmann ARGE NÖ Christbaumbauern und Sprecher der österreichischen Christbaumbauern. „Unsere Christbäume sind wieder stark gefragt. Wir Bauern freuen uns über das gute Weihnachtsgeschäft!“ Ein Umsatzplus von bis zu drei Prozent sei möglich, das wäre ein Umsatz von 53 Millionen Euro, knapp 22 Millionen davon entfielen auf die NÖ Christbaumbauern. Am 24. Dezember wisse man mehr. Denn: „Vor allem in den Städten werden am 23. Dezember noch viele Bäume verkauft“.

Bauern setzen sich gegenüber stärker werdender Konkurrenz aus Großhandel durch
Die Christbaumbauern können sich seit Jahren gegenüber der stärker werdenden Konkurrenz durch die Großmärkte behaupten. „Den Konsumenten wird es immer wichtiger, einen heimischen Baum zu kaufen. Neben der kompromisslos hohen Qualität unserer Bäume ist das unser größtes Plus“, erklärt Raith. Denn: „Die geschützten Gütesiegel der Arbeitsgemeinschaften der Christbaumbauern garantieren als einzige die kontrollierte Herkunft des Baumes von uns heimischen Bauern. Die Konsumenten wissen das und achten verstärkt darauf, Bäume mit dieser Auszeichnung zu kaufen“.


Keine Schnäppchen für Last-Minute-Käufer

Grundsätzlich gibt’s Christbäume auch noch am 24. Dezember zu kaufen. Die Stände in den Städten dürfen bis zum späten Nachmittag geöffnet haben. Ob sie es tatsächlich tun, ist eine individuelle Entscheidung. Der Ab-Hof-Verkauf läuft meist bis Mittag. Raith warnt davor, den Christbaum mit falschen Preiserwartungen spät kaufen zu gehen: „Preisnachlässe wird’s meist nicht geben. Wir Bauern wissen was unsere Arbeit wert ist und wollen unsere Kunden nicht zu Last-Minute-Käufern erziehen.“

Nordmannstanne mit 1,60 Meter bleibt der Lieblingsbaum.
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