16.12.2017, 19:09 Uhr

Die Anzahl an demenzerkrankten Patienten ist in den letzten Jahren ständig gestiegen

Ärztlicher Direktor Prim. Univ.-Prof. Dr. Martin Breitenseher, Referent Prim. Prof. Dr. Gerald Ohrenberger, Abteilungsleiter Neurologie Prim. Univ.-Doz. Dr. Christian Bancher, Bereichsleiter Stefan Fehringer, MBA
 (Foto: Klinikum Horn)

Demenzstrategie im Landesklinikum Horn

HORN. Demenz stand im Mittelpunkt des Vortrags im Landesklinikum Horn am 4.12.2017.

Die Anzahl an demenzerkrankten Patienten ist in den letzten Jahren ständig gestiegen, die Pflege und Betreuung von Menschen mit Demenzerkrankungen ist eine der großen Herausforderungen der Zukunft. Im Landesklinikum Horn wird großer Wert darauf gelegt, diesen Menschen spezielle medizinische und pflegerische Betreuung zukommen zu lassen und damit auch ihre Angehörigen und Familien bestmöglich zu unterstützen.

So wurde bereits eine große Anzahl an Mitarbeitern in einer speziellen Kommunikationsmethode geschult. Weiters wurde ein Leitfaden erarbeitet, der den besonderen Umgang mit Demenzerkrankten regelt.
Im Rahmen von Vorträgen, die den sensiblen Umgang mit dem Thema verstärken sollen, war am 4. Dezember Prim. Prof. Dr. Gerald Ohrenberger zu Gast und referierte über das „D-Dilemma“. Dabei geht es im Besonderen um die Unterscheidung von Demenz, Delir, Altersdepression sowie den Auswirkungen der Polypharmazie (Verordnung von möglicherweise zu vielen Medikamenten). Prof. Ohrenberger ist Leiter der Abteilung für Innere Medizin mit allgemeiner Geriatrie und Palliativmedizin im Haus der Barmherzigkeit Wien. Er ist international anerkannter Experte für Geriatrie und forschte in den vergangenen Jahren zum Thema Verwirrtheitszustände bei dementen Patienten (Delir) und Mangelernährung im Alter.
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