08.11.2017, 07:18 Uhr

Die SchülerInnen der NMS Drosendorf „schnupperten“ in der Arbeitswelt

Lisa Linsbauer konnte in der Bäckerei ihres Vaters den Beruf der Konditorin in der Praxis genauer kennenlernen. (Foto: NMS Drosendorf)
Die „Berufspraktischen Tage“ waren auch heuer wieder das mehrtägige Highlight zur Berufsorientierung für die SchülerInnen der 4.Klasse.
So konnten sie vom 16.10. – 19.10. 2017 „Arbeitsluft“ schnuppern. Diese Projektwoche gab Gelegenheit, erste Erfahrungen in der realen Arbeitswelt zu sammeln und den „Berufsalltag“ zu erleben. Dieses Hineinschnuppern in die Berufswelt dient den SchülerInnen als Entscheidungshilfe für die Ausbildungs- bzw. Berufswahl, nachdem sie im Unterrichtsfach „Berufsorientierung“ mit Berufsbildern und Berufsfeldern vertraut gemacht wurden.
Die SchülerInnen suchten selbstverantwortlich - mit Unterstützung der Eltern – unterschiedlichste Schnupperplätze. Diese fanden sich vom ORF-Studio bis zum heimischen Bäcker, von Industriebetrieben wie Testfuchs und Häusermann bis zu Krankenhaus und Kindergärten. Mit einer gewissen Unsicherheit, aber mit viel Engagement traten sie in verschiedenen Betrieben bzw. Schulen ihre „Arbeitstage“ an. Sie wurden von den jeweiligen Betriebsverantwortlichen mit der Arbeitsstätte vertraut gemacht und konnten Arbeitsabläufe und -situationen erleben.
Die Lehrerin für Berufsorientierung, Schülerberaterin Elfriede Meier, organisierte mit den SchülerInnen die Vorbereitung zu diesen Projekttagen. Mit Besuchen ihrerseits an den jeweiligen Schnupper-Arbeitsstätten konnte sie sich ein Bild von den Praxiseinblicken ihrer Schützlinge machen. Für alle war es eine ganz spezielle Erfahrung, einmal als Kindergärtnerin, Laborant, Mechatroniker, Bankkauffrau, Fotografin, Tischler, Konditorin, Frisörin usw. zu arbeiten.
In Form der „Berufspraktischen Tage“ kann die persönliche Eignung für den jeweiligen Beruf überprüft werden und so manche falsche Vorstellung über ein Berufsbild beseitigt werden. Mit vielen neuen Eindrücken kehrten die SchülerInnen in den Schulalltag zurück und berichteten bei der gemeinsamen Aufarbeitung danach viel Positives über ihre Eindrücke. Bleibt zu hoffen, dass diese Einblicke in die Berufswelt einen wichtigen Beitrag zur Orientierung für den zukünftigen Ausbildungsweg der Jugendlichen leisten konnten.
Der Leiter der Schule, Erich Max Meier und die Betreuungslehrerin zogen ein positives Resümee und danken den Betrieben und deren Verantwortlichen für das Entgegenkommen.
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