Junge Generation in der SPÖ fordert Nightliner ins Pitztal

Seit 2007 verkehrt der „Ötztaler“ Nightliner zwischen Obergurgl und Imst und ermöglicht vielen Jugendlichen am Nachtleben in Sölden bzw. Imst teilzunehmen und dann wiederum sicher nach Hause zu kommen. Seit der Einführung des Nightliners von Innsbruck ins Oberland kommen junge Menschen aus dem Ötztal durch eine Fahrzeitanpassung auch von Innsbruck bis zu ihrer Gemeinde sicher Heim.
„Leider gibt es diese Möglichkeit nachts heimzukommen für junge PitztalerInnen nicht. Sie profitieren von der Einführung des Nightliners ins Oberland kaum, da sie spätestens am Bahnhof Imst – Pitztal auf den Bus in den frühen Morgenstunden warten müssen. Außerdem fährt der letzte Bus von Imst ins Pitztal um 18:25 – das ist kein tragbarer Zustand mehr. Es braucht daher ganz klar einen Nightlinerbus ins Pitztal.“ , so der Jerzner Johannes Reinstadler, Vertreter der JG Imst. Laut Anfrage bei der VVT würde der Nachtbus von Imst bis nach St.Leonhard und wieder retour 50.000 Euro kosten. „Die Gemeinden von Imst bis ins Pitztal, die Landesregierung und der Verkehrsverbund Tirol sind hier gefordert, der steigenden Landflucht die Stirn zu bieten und die Lebensqualität junger Menschen im Pitztal zu erhöhen. Ein weiterer Vorteil ist auch, dass die arbeitende Bevölkerung, speziell jene in der Hotellerie, eine gute Verbindung im Tal hat“, meint Eda Celik, Vorsitzende der JG Tirol.

„Die Finanzierung des Ötztalers bereitet keine Probleme, rund 60 000 Euro kostet dieser im Jahr und wird zur Hälfte von den Gemeinden finanziert, der Rest kommt vom Land und von den Einnahmen der Fahrkarten. Das wäre auch ein Modell, welches man im Pitztal anstreben dürfte“ , führt Reinstadler fort.

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