Virtuelles Erlebnis Europa
Volksschule Nassereith setzt sich digital mit Europa auseinander
- Die Nassereither Volksschüler haben eine virtuelle Reise durch Europa unternommen.
- Foto: VS Nassereith
- hochgeladen von Clemens Perktold
Der 9. Mai ist Muttertag und Europatag. Die Europäische Union feiert jährlich am 9. Mai ihren Europatag. Die 4. Klasse der Volksschule Nassereith mit ihrem Lehrer Walter Kiechl hat das heuer zum Anlass genommen und die Tage davor gleich zu einer „Europawoche“ mit vielen kreativen Beiträgen umfunktioniert.
NASSEREITH. Das Motto dabei lautete: Analoges Gestalten trifft auf digitale Präsentation. Digital deshalb, da die Corona-Pandemie gerade bei den Schulen schlagartig sehr viel Neues eingefordert, aber auch möglich gemacht hat. Selbst in den Alltag einer kleinen Volksschule werden jetzt verstärkt digitale Medien eingebunden. So erlebte im Rahmen dieses Europa-Projektes der Einsatz von Tablets im Klassenverband seine Feuertaufe. Dabei kooperierte die Volksschule mit Unterstützung der Europäischen Union auf virtuellem Wege mit „Europify“ (https://europify.at/ ), dem Wiener Institut für Europäische Bildung & Integration. Ein Vormittag stand so im Zeichen eines Online-Workshops, wo die Kinder unter Anleitung von Moderatoren miteinander Online-Abstimmungen abhielten, über europäische Werte diskutierten und digital ihr Wissen einbringen und vertiefen konnten. Jeder Beitrag der Schüler/innen wurde vorgestellt, gleichzeitig „live“ in Wien kommentiert und dokumentiert. Dieses unmittelbare Feedback wirkte natürlich sehr motivierend auf die technikaffinen Kids. „Cool!“, war da die einhellige Meinung der Schüler/innen, die sich zudem auch noch über einige Geschenke der EU freuen konnten.
Internetreise durch Europa
Außerdem wurde ein Symbol der Europäischen Union – die Europahymne – nicht nur real sondern auch virtuell hörbar gemacht und im Internet auf die Reise durch ganz Europa geschickt. Das Einstudieren erfolgte im Freien, weil Singen und Musizieren aktuell nur „outdoor“ möglich ist. Dieser Umstand wirkte motivierend auf die Schüler/innen, denn im Laufe des Projektes wurde die Europahymne von ihnen sogar noch mit „Fanfaren“ (= Blechblasinstrumenten) vor dem Schultor zum Besten gegeben. Sehr zur Freude der Passanten, die so – in der coronabedingt veranstaltungsarmen Zeit – ein Hör-Erlebnis der besonderen Art vermittelt bekamen.
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