Schwieriger Einsatz in Sölden
Von Lawine im Steilgelände verschüttet

Aus diesem Steilhang musste ein Lawinenverschütteter gerettet werden.
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SÖLDEN. Am 11.03.2020, gegen 10 Uhr fuhren ein 51-jähriger österreichischer Staatsagenhöriger sowie ein weiterer Schifahrer, geführt von einem staatlich geprüften Berg- und Schiführer (60 Jahre, deutscher StA) die Variantenabfahrt „Wasserkar“, im Schigebiet von 6450 Sölden mit Schi ab.
Unterhalb der Einfahrt in die sogenannte „Wasserkar-Abfahrt“ hielten sie an einer sicheren Stelle an. Der Führer ordnete das einzelne Abfahren des weiteren Hanges an, fuhr als erster ab und hielt an einer sicheren Stelle an. Als der 51-Jährige in der Folge als nächster in den Hang einfuhr, löste sich oberhalb des Schifahrers eine Schneebrettlawine. Der Schifahrer wurde durch das Schneebrett mitgerissen und total verschüttet.
Zum Zeitpunkt des Lawinenabganges fuhr zufällig, ein am Vorfall unbeteiligter Bergführer, mit der Gondelbahn Gaislachkogel bergwärts. Dieser bemerkte den Lawinenabgang und verständigte die Pistenrettung des Schigebietes Sölden. In der Folge begab er sich zum Unfallort ab und begann mit der LVS-Suche. Nach kurzer Zeit konnte er den Verschütteten lokalisieren und gemeinsam mit dem anderen Bergführer unverletzt bergen.
Sämtliche am Vorfall beteiligte Personen (inkl. Bergemannschaft) wurden vom Notarzt- und vom Polizeihubschrauber ins Tal geflogen.
Im Einsatz befanden sich der Polizeihubschrauber ein Notarzthubschrauber, Pistenretter der Bergbahnen Sölden, sowie 2 Alpinpolizisten.

Aus diesem Steilhang musste ein Lawinenverschütteter gerettet werden.
Autor:

Petra Schöpf aus Imst

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