Westliga-Träume und andere Sehnsüchte

Zwei Leistungsträger im direkten Duell: Ergün Pece (SPG Silz/Mötz) und René Prantl (SC Imst).
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Beim SC Imst und der SPG Silz/Mötz wurde nach der Herbstsaison Bilanz gezogen

IMST, MÖTZ (pele). „Im Großen und Ganzen zufrieden.“ So fällt die Bilanz von Imst-Trainer Jürgen Soraperra nach der Hinserie in der Tiroler Liga aus. Er räumt aber auch ein: „In der Mannschaft würde noch mehr stecken. Dafür muss aber jeder einzelne Spieler noch besser mitziehen. Das Team ist allerdings noch sehr jung. Da dauerst es auch etwas, bis wir dort sind, wo wir hingehören.“

Gehört der SC Sparkasse Imst in die Westliga? „Natürlich denken wir auch daran, haben ein entsprechendes Konzept ausgearbeitet. Die Voraussetzungen sind in Imst auch durch einen ausgezeichnet arbeitenden Vorstand und die Infrastruktur gegeben. In ein bis zwei Jahren sollte der Aufstieg deshalb schon unser Anspruch sein“, sagt Soraperra.

Wichtig, um das Ziel Westliga zu erreichen, sei es auch, mit anderen Vereinen in der Region gut zusammenzuarbeiten. „Die besten Spieler aus dem Umland sollten gerne nach Imst kommen. Das ist etwas, was sich der Verein erarbeiten muss“, gibt der Trainer die Richtung vor.

Kader wurde ausgedünnt

Die SPG Silz/Mötz war im Sommer mit großen Hoffnungen in die Meisterschaft gestartet. Die Verantwortlichen hofften auf eine Saison ohne Abstiegskampf. Doch dann überschlugen sich die Ereignisse. Einerseits schlug der Verletzungsteufel erbarmungslos zu, andererseits verabschiedeten sich mit Nebojsa Dukic, Manuel Mark und Nebojsa Gojkovic drei Spieler noch vor beziehungsweise während der Saison vom Spielbetrieb. „Sowas hab´ ich auch noch nie erlebt“, meinte dann auch lakonisch Obmann Christian Kranebitter.

Der die Moral der Spieler lobt: „Gerade jene Serie, in der wir aus vier Spielen zehn Punkte geholt haben, war sensationell. Überhaupt war angesichts der vorliegende Situation die Hinserie absolut in Ordnung. Teilweise hatten wir sieben bis acht Eigengewächse am Platz stehen. Auf sie wollen wir auch im Frühjahr bauen. Denn hinsichtlich Neuverpflichtungen werden wir im Winter wohl nicht viel reißen, stehen doch alle guten Spieler irgendwo unter Vertrag.“

Der aktuell größte Wunsch der Vereinsmacher in Silz und Mötz ist der Bau eines Kunstrasenplatzes. Kranebitter: „Wir haben insgesamt zwölf Mannschaften. Da finden wir ganz einfach mit der bestehenden Infrastruktur nicht mehr das Auslangen. Es gibt schon diverse Planungen. Auf alle Fälle möchte ich das Projekt Kunstrasenplatz in meiner Ära realisieren.“

Wer wird Meister?

Bleib die Frage, wer am Ende der Tiroler-Liga-Saison Meister wird. Soraperra: „Ich glaube, dass sich die Reichenau durchsetzen wird. Die Mannschaft ist auf jeder Postion top besetzt. Leicht wird es gegen Telfs aber nicht. Denn die Telfer können über 90 Minuten ein unglaubliches Tempo gehen.“

Kranebitter: „Aktuell ist für mich Telfs die stärkste Mannschaft. Es bleibt aber sicher bis zum Schluss spannend.“

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