Das war das "Fest der Freude" am Wiener Heldenplatz

Das Fest der Freude am Wiener Heldenplatz
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WIEN. Willi Mernyi, Vorsitzender des Mauthausen Komitee Österreich, betonte die Bedeutung des Fests der Freude: „In Zeiten, in denen Populismus und Nationalismus in Europa an Macht gewinnen, müssen wir aus der Geschichte lernen, damit sie sich nicht wiederholt. Wir haben es geschafft, dass am 8. Mai hier am Heldenplatz keine Hetzer, Ewiggestrigen und Nationalisten manifestieren, sondern Menschen, die den Tag der Befreiung mit einem bunten Fest der Freude feiern. Dieses friedliche Miteinander, das uns hier gelungen ist, muss uns in ganz Europa gelingen.“

Bundeskanzler Christian Kern: „Wir können die Zukunft nur gestalten, wenn wir die Vergangenheit verstehen. Deshalb ist es so wichtig, an den 8. Mai 1945 zu erinnern. An diesem Tag wurde Österreich von der nationalsozialistischen Herrschaft befreit. Sieben lange Jahre entsetzlicher Krieg und die unvergleichlichen Schrecken des Holocaust fanden ein Ende“. Am 8. Mai würden wir zusammenstehen, um das Ende einer Gewaltherrschaft und die Freiheit zu feiern, so Kern.

Uraufführung des Komponisten Kurt Schwertsik

Eröffnet wurde das Konzert mit der Uraufführung des eigens für das Fest der Freude komponierten Stücks „Here & Now“ des österreichischen Komponisten Kurt Schwertsik. Am Programm standen außerdem Felix Mendelssohn Bartholdys Violinkonzert e-moll op. 64, das von dem jungen, preisgekrönten Wiener Violinisten Emmanuel Tjeknavorian interpretiert wurde, und Werke von Ludwig van Beethoven. Ebenfalls sang die finnischen Ausnahme-Sängerin Camilla Nylund die Konzertarie „Ah perfido!“ für Sopran und Orchester. Das Finale bildeten alle Musikbegeisterten am Heldenplatz, die Teil des Konzerts wurden und gemeinsam mit Camilla Nylund und begleitet von den Wiener Symphonikern Beethovens große Freudenhymne „Ode an die Freude“ aus der Neunten Symphonie sangen.

Autor:

Markus Spitzauer aus Hietzing

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