Die Pestsäule am Graben wird zur Pilgerstätte für besorgte Wiener. Man betet "Schütze uns vor dem Coronavirus".

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In den letzten Tagen ist die Pestsäule am Graben für zahlreiche Menschen zur Pilgerstätte in diesen schweren Zeiten geworden. Sie kommen, um zu beten oder inne zu halten. Sie schmücken die Säule und stellen Kerzen auf. Man sieht auch Votivbilder, Blumen und kleine Devotionalien. Kinder legen Zeichnungen ab.

Die Wiener Dreifaltigkeitssäule wurde 1679 nach der letzten und größten Pestepidemie mit 70.000 bis 120.000 Toten errichtet. Gestiftet wurde sie von Kaiser Leopold I., der natürlich mit seiner Familie aus der Stadt flüchtete. Es ging zuerst nach Mariazell und weiter nach Prag, doch auch dort hielt die Pest Einzug. Leopold I. versprach jedoch die Errichtung einer Gnadensäule, falls der schwarze Tod Einhalten würde. Dies war 1680 der Fall und nach Errichtung einer provisorischen Holzsäule ging drei Jahre später der Auftrag für die Marmorausführung an Mathias Rauchmiller. Nach verschiedenen beteiligten Künstlern, unter denen auch Fischer von Erlach war, kamen Brüstung, ein betender Kaiser, eine Wolkenpyramide und betende Engel hinzu.

1693 konnte die stilprägende Säule festlich eingeweiht werden. Mit der als Pestsäule benannten 21 Meter hohen und im Barock errichteten Plastik erhielt die Innenstadt eine der schönsten und bekanntesten Kunstwerke.

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