Zweite Planungsphase
Rotenturmstraße wird zur Begegnungszone

Bei Info-Abenden konnten sich die Bürger der City ein Bild von den Plänen machen und ihre Anmerkungen hinterlassen.
  • Bei Info-Abenden konnten sich die Bürger der City ein Bild von den Plänen machen und ihre Anmerkungen hinterlassen.
  • hochgeladen von Maximilian Spitzauer

Im März sollen schon die Bauarbeiten für die Rotenturmstraße beginnen. Geplant ist, sie zu einer Begegnungszone umzubauen. Die Wünsche der Anrainer fließen dabei in die Planungen ein.

INNERE STADT. Die Rotenturmstraße soll zur Begegnungszone werden. Dieses Vorhaben wurde relativ plötzlich von Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou angekündigt, allerdings nicht ohne Aufruhr in der City. Jetzt ging es Schlag auf Schlag und die Bauarbeiten sollen bereits im März starten.

Das zuständige Arichtekturbüro Katzberger präsentierte bereits im September erste Pläne, was wiederum für Diskussionen sorgte. Ein Abend zur Bürgerbeteiligung wurde veranstaltet um Anrainern, Geschäftsleuten und Bürgern aus dem Bezirk eine Plattform für ihre Sorgen zu bieten. Dort konnten sie direkt am Plan ihre Anmerkungen, wie zum Beispiel "hier kein Taxistand" hinterlassen. Diese Vorschläge wurden jetzt in die neuen Pläne eingepflegt.

Mehr Grün, weniger Autos

Man musste sich schon beim Beginn der Diskussionen auf Kompromisse einstellen. Wo es viele Bedürfnisse, vor allem viele verschiedene gibt, ist es kaum möglich alle Wünsche zu erfüllen. Ein Anliegen, das relativ leicht erfüllt werden kann, ist die Begrünung. Auf beiden Straßenseiten werden Bäume gepflanzt und mehrere Brunnen installiert. "Was wiederum gegen die Hitzeinseln wirkt", erklärt Clarissa Knehs von der Magistratsabteilung 19 (Architektur und Stadtgestaltung). Neben Brunnen die das Stadtbild schmücken, sollen auch Trinkbrunnen dazukommen.

Ein heikles Thema sind die Taxistandplätze. Zwar sollen generell Parkplätze von der Rotenturmstraße verschwinden, allerdings wird es nicht gelingen die Taxis zur Gänze zu verbannen. "Warum dürfen die Taxis bleiben, aber Parkplätze für Bewohner werden gestrichen?", fragt ein Anrainer. Dann müsste man die Taxistandplätze verlegen, aber dann stehen die Taxis vielleicht noch weiter im Zentrum, was nicht das Ziel des Projekts ist.

Ladezonen für alle

Von Anfang an war klar, dass die Ladezonen für die Geschäfte erhalten bleiben müssen. Diese werden auch entsprechend in der neuen Rotenturmstraße eingerichtet. Pluspunkt für Anrainer: Ab etwa 17 Uhr sollen diese Ladezonen als Parkplätze zur Verfügung stehen. Genaue Uhrzeiten werden aber erst mit der Wirtschaftskammer abgesprochen. Außerdem sollen die Ladezonen nicht nur für LKW zur Verfügung stehen, sondern auch für PKW, um Schikanen für Anrainer zu vermeiden.

In den nächsten ein bis zwei Monaten werden die Pläne finalisiert und der MA 28 überreicht. Die ersten Bauarbeiten sollen schon im März starten. Wasserrohre und Stromleitungen müssen erneuert werden. Mit der tatsächlichen Umgestaltung wird mit Mai begonnen. Wenn alles nach Plan läuft, soll die neue Rotenturmstraße bereits November 2019 fertig sein. Phasenweise soll es Totalsperren für den Autoverkehr geben, der Zugang zu den Geschäften und Wohnungen soll aber immer möglich sein.

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