17.10.2014, 13:50 Uhr

Brustkrebsvorsorge: Wer kennt sich da noch aus?

Brustkrebsvorsorge: Wann übernimmt die Krankenkasse die Mammographie? Antworten darauf gibt's am Mittwoch, den 29. Oktober 2014, von 9-19 Uhr beim Infotag im Diagnostik-Zentrum in Währing. (Foto: Siemens/DZIW)

29. Oktober: Diagnostik-Zentrum in Währing und Krebshilfe-Wien laden zum Informationstag

Wie oft soll und darf ich jetzt wirklich zur Brustkrebsvorsorge? Reichen alle zwei Jahre, wenn ich erblich vorbelastet bin?
Seit der Einführung des neuen Brustkrebs- Früherkennungsprogramms sind viele Patientinnen völlig verunsichert. Die meisten sind mit dem seit heuer geltenden System – Eigeninitiative statt Facharzt-Zuweisung – ganz einfach nicht vertraut.

Vorsorge ist eingebrochen

Die fatale Folge: Wienweit nutzen bis zu 30 Prozent aller Frauen nicht mehr die lebensrettende Mammographie-Untersuchung, das sie zu wenig informiert sind.
„Die Verunsicherung liegt vor allem im neuen Zugang zur Mammographie ohne Zuweisung und darin, ob die Untersuchung auch von den Kassen übernommen wird“, erklärt Prim. Univ.-Prof. Dr. Bernhard Schwaighofer vom Diagnostik-Zentrum in Währing am Evangelischen Krankenhaus.

Steht die Brustkrebsvorsorge vor dem Kollaps?


"Als ehemalige, zweifache Brustkrebspatientin bin ich überzeugt: Neben regelmäßigen Kontrolluntersuchungen sind das Respektieren, Wahren und Pflegen von Körper, Geist und Seele essentiell für ein gesundes Leben - und in meinem Fall - Überleben", sagt Margot Prinz, mittlerweile geheilt. Früherkennung von Krebs steigert bekanntlich signifikant die Überlebensrate. „Bei der bisherigen frühzeitigen Identifizierung von Brusttumoren lag die Heilungschance bei bis zu 95 Prozent“, bestätigt Professor Schwaighofer. Damit könnte nun Schluss sein, weil Frauen sich bei dem neu eingeführten Brustkrebsscreening nicht mehr auskennen, ob und wann sie zur Mammographie kommen dürfen.


Informationstag am 29. Oktober 2014

Um dieses Informationsdefizit zu beheben, lädt das Diagnostikzentrum in Währing in Kooperation mit der Krebshilfe-Wien am 29. Oktober zum Tag der offenen Tür. „Wir unterstützen gerne dabei, Ängste zu nehmen und aufzuklären, wie jede Frau zu ihrer Vorsorge-Mammographie kommt“, erklärt Gaby Sonnbichler, Geschäftsführerin der Krebshilfe Wien.

Informationstag: „Wie komme ich zu meiner Brustkrebsvorsorge - Mammographie“ am Mittwoch, dem 29. Oktober 2014 von 9-19 Uhr.
Wo: Diagnostik -Zentrum in Währing, 18., Hans –Sachs-Gasse 10-12
Keine Anmeldung erforderlich – Eintritt frei!
2
Diesen Mitgliedern gefällt das:
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.