08.02.2018, 12:15 Uhr

Aus meiner Fotobuchserie...Palais in Wien.....

Wien: Palais Ferstl | Das Palais Ferstl!!!!
Im Jahre 1855 wurde der ganze Besitz zwischen Freyung, Strauchgasse und Herrengasse von Franz Xaver Reichsgraf von Abensperg und Traun an die k.k. privilegierte österreichische Nationalbank verkauft. Dieses Bankinstitut war schon zuvor an der Herrengasse 17 / Bankgasse 1 domiziliert. Die fortschreitende Industrialisierung und die damit verbundene wirtschaftliche Expansion brachte auch eine rasche Entwicklung des Geldverkehrs und des Bankwesens mit sich, so dass die bisherigen Räumlichkeiten bald nicht mehr genügten. Dieses Problem konnte nur durch einen Neubau gelöst werden, in dem auch ein Börsensaal untergebracht werden sollte.

Nach dem Wunsch des damaligen Gouverneurs der Nationalbank, Franz von Pipitz, sollte der Neubau bei strenger Beachtung von Ökonomie und bei Vermeidung eines wertlosen Luxus mit Solidität und künstlerischer sowie technischer Vollendung ausgeführt werden.[1] Das Gebäude sollte der Nationalbank, der Börse, einem Kaffeehaus und – ein für Wien neuartiger Gedanke – einem Basar Platz bieten.

Der beauftragte Architekt, Heinrich von Ferstel, bewies in der Bewältigung der unregelmäßigen Baufläche bei denkbar günstiger Raumausnützung seine auf der Höhe der Zeit stehende Begabung. Die praktischen Erfordernisse verbinden sich mit den eigentlich künstlerischen zu einer meisterhaften Komposition. Ferstel hat es verstanden, die Räume der Notenbank, die beiden Börsensäle, die Passage mit dem Basar und das Kaffeehaus ihrer Zweckbestimmung gemäß anzulegen und dabei einen einheitlichen Stil zu wahren.

Er war ein Verfechter des „Materialbaues“, wie er im Quaderbau des Bankinstitutes deutlich zum Ausdruck kommt. Sockel, Pfeiler und Stiegen wurden aus Wöllersdorfer Stein gearbeitet, Fassadenteile wie Balkone, Gesimse, Gliederungen sowie steinerne Stiegengeländer aus dem harten, weißen Kaiserstein von Kaisersteinbruch, während die Wandflächen aus St. Margarethener Kalksandstein hergestellt wurden. Die Innenräume wurden sehr aufwändig ausgestattet, mit Holzvertäfelung, Ledertapeten, Stuccolustro und reicher ornamentaler Bemalung
(Quelle Wikipedia)
LG Kurt
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Günter Klaus aus Spittal | 08.02.2018 | 12:53   Melden
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Sylvia S. aus Favoriten | 08.02.2018 | 12:54   Melden
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Kurt Dvoran aus Schwechat | 08.02.2018 | 13:07   Melden
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Uschi R. aus Döbling | 08.02.2018 | 13:35   Melden
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Kurt Dvoran aus Schwechat | 08.02.2018 | 14:06   Melden
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Robert Trakl aus Liesing | 08.02.2018 | 14:20   Melden
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Kurt Dvoran aus Schwechat | 08.02.2018 | 14:24   Melden
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Klaus Egger aus Kufstein | 08.02.2018 | 16:35   Melden
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eva kravanja aus Bruck an der Mur | 08.02.2018 | 17:42   Melden
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Ottilie Ebner aus Brigittenau | 08.02.2018 | 17:47   Melden
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Kurt Dvoran aus Schwechat | 08.02.2018 | 18:49   Melden
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Ottilie Ebner aus Brigittenau | 08.02.2018 | 19:51   Melden
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Karl Aldrian aus Graz-Umgebung | 08.02.2018 | 20:00   Melden
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Kurt Dvoran aus Schwechat | 08.02.2018 | 20:07   Melden
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