Pannenstatistik 2018
ARBÖ registriert steigende Zahl elektronischer Defekte

1.100mal rückten die Königsdorfer ARBÖ-Pannenhelfer im Vorjahr aus, berichten Ewald Schnecker, Matthias Csenar und Wolfgang Sodl (von links).
  • 1.100mal rückten die Königsdorfer ARBÖ-Pannenhelfer im Vorjahr aus, berichten Ewald Schnecker, Matthias Csenar und Wolfgang Sodl (von links).
  • Foto: ARBÖ
  • hochgeladen von Martin Wurglits

KÖNIGSDORF. Leere oder defekte Batterien sind laut der Autofahrerorganisation ARBÖ in den Bezirken Güssing und Jennersdorf mit 44 % nach wie vor der häufigste Grund für Fahrzeugpannen. Aber nach mechanischen Defekten wie an Radlagern, Starter, Lichtmaschine oder Achse (29 %) folgen mit 14 % - Tendenz steigend - bereits die elektronischen Gebrechen. "Das kann das Steuergerät, der Drehzahlgeber, die Wegfahrsperre oder das Abgasreinigungssystem sein", erklärt Matthias Csenar, Einsatzleiter des ARBÖ-Prüfzentrums in Königsdorf.

"Über 1.100mal sind unsere Techniker im Jahr 2018 in der ARBÖ-Region Güssing-Jennersdorf ausgerückt, um Autofahrern bei Pannen zu helfen", berichten die Bezirksverantwortlichen Ewald Schnecker und Wolfgang Sodl.
Davon waren 40 Pannen in der Nacht. 70 Mal musste ein Fahrzeug aufgrund eines technischen Gebrechens oder Unfalls abgeschleppt werden.

"Elektronik spielt in den modernen Autos eine immer größere Rolle. Sie hat immensen Einfluss auf das Funktionieren eines Kfz“, sagt Csenar. „Heute reicht ein Programmierfehler im Schlüssel, und man kann das Auto nicht mehr starten oder öffnen."

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen