Drei neue Luxus-Resorts in Kärnten geplant
Die Gästebetten der Zukunft
- Insgesamt drei Resorts sollen in Kärnten entstehen.
- Foto: EPH Group AG
- hochgeladen von Michaela Kanatschnig
Hotels oder Ferienwohnungen: Was bringt dem Kärntner Tourismus mehr Wertschöpfung? Wir haben nachgefragt.
KÄRNTEN. Die EPH Group AG hat große Pläne für den Tourismus in Kärnten. Gleich drei große Projekte will die Gruppe mit Hauptsitz in Wien im südlichsten Bundesland realisieren: An insgesamt drei Orten in Oberkärnten, Mittelkärnten sowie in der Nähe des Ossiacher Sees sollen in bester Lage Premium- und Luxushotels entstehen.
- Die luxuriösen Hotels sollen in bester Lage in Kärnten entstehen.
- Foto: EPH Group AG
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Piste und Aussicht
Das erste Resort-Projekt soll in Mittelkärntner Aussichtslage auf 1600 Metern Seehöhe direkt an der Skipiste entstehen und für 300 Betten sorgen. Das zweite Projekt will ein Resort mit Blick auf den Großglockner und 280 Betten schaffen – und ein drittes soll den künftigen Gästen 200 Betten und einen traumhaften Ausblick auf gleich mehrere Kärntner Seen bieten. Wo genau, will die Investment- und Entwicklungsgesellschaft bislang nicht preisgeben. Wohl aber verweist man auf die hohe regionale Wertschöpfung und die zusätzlichen Arbeitsplätze, die neu geschaffene Hotelbetten wie diese im Luxussegment bringen würden – während Ferienimmobilien oft nur zeitweise genutzt würden.
Kalte und warme Betten
"Kalte" Betten durch Zweitwohnsitze oder "warme" Betten durch große Hotel-Projekte? Der Geschäftsführer der Kärnten Werbung, Klaus Ehrenbrandtner, sagt dazu: „Wichtigstes Ziel ist es, die vorhandenen Kapazitäten an Gästebetten möglichst gut und über das gesamte Jahr auszulasten. Ein wesentlicher Schwerpunkt der Kärnten Werbung liegt deshalb darauf, die Nebensaisonen zu stärken und zusätzliche Reiseanlässe zu schaffen.“
Qualität und guter Mix
Neben der Anzahl der Betten sei vor allem deren Qualität und die Frage, ob sie zur Nachfrage passen, entscheidend. Ehrenbrandtner: „Dafür braucht es einen guten Mix an Unterkunftsarten. Eine gestiegene Nachfrage sehen wir zum Beispiel im gehobenen Segment bei 4- und 5-Sterne-Angeboten, aber auch bei Ferienwohnungen. Es geht also nicht einfach um „mehr Betten“, sondern um die richtigen Betten am richtigen Standort und mit einem Angebot, das den Bedürfnissen der Gäste entspricht.“
"Unser Ansatz ist klar"
Ehrenbrandtner: „Unser Ansatz ist klar: Nicht möglichst viele neue Betten, sondern eine möglichst gute Auslastung der bestehenden Kapazitäten und gezielte Ergänzungen dort, wo sie touristisch und wirtschaftlich sinnvoll sind.“
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