Unternehmer kehrt nach Kärnten heim

Der Bleibergerhof als Kulisse für den Business Lunch: Hotelunternehmer Bernd Hinteregger mit Gerd Leitner
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BAD BLEIBERG. Der Gründer der Hotelkette "HB1" ist ein Heimkehrer nach Kärnten. "Wegen meiner dreieinhalb-jährigen Tochter habe ich mich mit meiner Gattin wieder hier ansässig gemacht", erzählt er. Und: Der gebürtige Lavanttaler hat vor dem Sommer den Bleibergerhof übernommen und will ihn dauerhaft aus der Krise führen. Für den Business Lunch nimmt er demnach im Restaurant seiner Neuerwerbung Platz.
"So ein Angebot kommt so schnell nicht wieder", begründet Hinteregger sein Engagement in Bleiberg. Außerdem. "Ich bin Kärntner mit voller Leidenschaft und wollte hier etwas machen." Seine Hotelkette - er hat sieben Häuser in Österreich - laufe seit zehn Jahren gut. "Das ermöglicht mir den Ausflug mit dem Bleibergerhof."

Ausflug nach Bleiberg

Ausflug nennt er die Übernahme des Hotels im Kurort wohl auch deshalb, weil es eine Ausnahme im Angebot von "HB1" ist. Die sieben Häuser sind in der Low-Budget-Hotellerie positioniert, der Bleibergerhof ist ein Premium-Produkt. Hinteregger ist jedenfalls vom möglichen Erfolg des Hauses überzeugt. "Ich wollte weg vom tot jammern und zeigen, dass man auch in schwierigen Zeiten ein schwieriges Projekt übernehmen kann", so Hinteregger. Das Problem: "Das Hotel war gut gebucht, schrieb aber keine guten Zahlen."
Die ersten Monate - mit "hartem Sanierungskurs und schmerzhaften Einschnitten." - sprechen eine deutliche Sprache. "Wir haben schon im Juli positive Zahlen geschrieben", gibt der Unternehmer preis. "Der August war noch besser."

Nicht nur Höhenflüge

"Wirtschaft besteht nicht nur aus Höhenflügen", gibt sich Hinteregger realistisch. "Es kann schon sein, dass ein Betrieb nicht so läuft." Dann müsse man umstrukturieren, oder verkaufen. Stets geht er vom Schlimmsten aus. "Wenn dies eintritt, passiert aber dem Unternehmen nichts", sagt er. "Für so ein Projekt ist es entscheidend, dass ich das Potenzial habe, es eine Zeit lang mitzuschleppen."
Im Bleibergerhof soll das nicht nötig sein. "Wir arbeiten bis Ende das Jahres an einer klaren Positionierung", plant Hinteregger. Das Haus soll in der Gesundheit neu ausgerichtet werden. Das Ziel: "Wir wollen uns in der Zielgruppe stärker positionieren."

Weg in die Schweiz

Allzu großes Risiko geht Hinteregger auch bei der Expansion seiner Kette nicht ein. "Jährlich kommen ein bis zwei Hotels dazu - mehr nicht", so die Linie des Lavanttalers. Neben Plänen für Graz schwebt ihm auch ein neuer Markt vor: die Schweiz. "Deutschland ist abgedeckt und in Österreich wird der Markt immer kleiner", so einer der Gründe.
Ein zweiter liegt auf der Hand: "In der Schweiz gibt es keine Budget-Hotellerie", kennt Hinteregger den Markt. Vor allem die Häuser in den Städten bieten Übernachtungen erst ab 250 Euro an. Dort will sich Hinteregger mit seinen HB1-Hotels ansiedeln. Konkret: Basel, Genf und Zürich. Das Ziel ist klar: "Im Jahr 2017 will ich in der Schweiz das erste Haus eröffnen", nimmt er sich vor.

Drei Menüs im Wellness-Tempel

Vor dem Sommer dieses Jahres hat der gebürtige Lavanttaler Bernd Hinteregger den Bleibergerhof gekauft. "Wir haben da ein Produkt, das ziehen wird", ist der Unternehmer und Gründer der Hotelkette "HB1" überzeugt. Um die Geschicke im Bleibergerhof kümmert sich Betriebsleiter Heinz Planegger, ein langjähriger Mitarbeiter von Hinteregger. "Ich kann mich vollkommen auf ihn verlassen", streut der Geschäftsführer dem Mölltaler Rosen.
Punkten will der Bleibergerhof mit dem Wellness-Angebot - von Heilthermalwasser bis zu Klimastollen. Kulinarisch setzt man auf Bodenständiges. Abends gibt es drei Menüs zur Auswahl, für auch Gäste, die nicht im Hotel nächtigen, reservieren können.

Zur Sache - Menü

Im Bleibergerhof gibt es für die Hotelgäste Frühstück und einen Mittagssnack.

Abends stehen drei Menüs zur Auswahl. Auch Gruppen und Feiergesellschaften können dafür Tische reservieren.

Beim Business Lunch wurde serviert:

Rindssuppe mit Grießnockerln

Tafelspitz mit Röstkartoffel und Krensauce

Thymianeis

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