FPÖ-Kritik an Ortschefin
"Kein Eintrittsgeld für den Besuch des Badbuffets!"

FPÖ-Freizeit-Stadtrat Günter Schachner und FPÖ-Bürgermeisterkandidat Christoph Colak zum Thema Gastronomie im Freibad Kirchdorf.
  • FPÖ-Freizeit-Stadtrat Günter Schachner und FPÖ-Bürgermeisterkandidat Christoph Colak zum Thema Gastronomie im Freibad Kirchdorf.
  • Foto: FPÖ Kirchdorf
  • hochgeladen von Martina Weymayer

Günter Schachner, FPÖ-Stadtrat für Freizeiteinrichtungen in Kirchdorf, wurde von Gästen des Freibades darüber informiert, dass sie den vollen Eintritt bezahlen mussten, selbst wenn sie nur die Kantine besuchen wollten.

KIRCHDORF. "Eltern, die ihre Kinder abholen und nur etwas trinken möchten, werden zur Kasse gebeten“, ist Schachner verärgert. "Obwohl ich hier zuständig gewesen wäre, war ich in diese Entscheidung nicht eingebunden. Ich hätte mich selbstverständlich klar gegen eine solche Vorgehensweise ausgesprochen.“

"Ich bin über den Vorfall, den die FPÖ jetzt werbewirksam und populistisch für sich aufbauschen möchte, vom Badepersonal informiert worden", antwortet Bürgermeisterin Vera Pramberger (SPÖ). "Ein Kirchdorfer hat sich gegenüber dem Kassenpersonal geweigert, Eintritt zu bezahlen und als Argument ausgegeben `sich eh nur einen Spritzer in der Kantine kaufen zu wollen´. Nachdem er auf die Tarifpflicht beim Eintritt ins Badegelände hingewiesen wurde, fuhr er mit einer verbalen Attacke gegen das Kassenpersonal auf. Weitere Vorfälle, Beschwerden oder auch Anregungen dahingehend gibt es nämlich nicht."

Einstimmig beschlossen

Die Freibadkantine ist zur Gänze im Freibadgelände integriert. Ein Zutritt in diese öffentliche Anlage ist ausschließlich über den Kassenbereich mit Eintrittskreuz vorgesehen. "Die Benützung der gesamten Badeanlage unterliegt der gültigen Badeordnung, die einstimmig vom Gemeinderat beschlossen wurde", so Pramberger. "Ich musste hier keine 'separate' Entscheidung treffen."

Für die FPÖ ist die geltende Regelung nicht nachvollziehbar. „Wir haben in den letzten Jahren, etwa durch Veranstaltungen, immer versucht, unser Freibad zu unterstützen“, so FPÖ-Bürgermeisterkandidat Christoph Colak und Stadtrat Günter Schachner, „doch wie man jetzt, und das in sowieso schwierigen Zeiten, mit den Besuchern und dem Pächter des Buffets umgeht, ist für uns nicht nachvollziehbar."

Colak ergänzt: "Oberstes Weisungsorgan und damit zuständig ist hier die Bürgermeisterin. Als Argument für die geschilderte Vorgehensweise werden etwa Haftungs- und Versicherungsfragen genannt. Anstatt Ausreden zu suchen, sollte man sich darauf fokussieren, etwas Positives zu ermöglichen. Dieses Argument ist außerdem aus rechtlicher Sicht nicht stichhaltig und wirkt vorgeschoben.“

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