ZEITBANK 55 +: Geben und nehmen, ganz ohne Profit

Die Zeitbank als Modell der Nachbarschaftshilfe stellt nicht Geld, sondern Menschen in den Mittelpunkt.
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  • Die Zeitbank als Modell der Nachbarschaftshilfe stellt nicht Geld, sondern Menschen in den Mittelpunkt.
  • hochgeladen von Martina Weymayer

SCHLIERBACH, BEZIRK (wey). Kann man Zeit sparen? Ja – bei der „Zeitbank" zum Beispiel. "Wir sammeln tatsächlich Zeit. Aber wir häufen sie nicht an, sondern geben sie auch wieder aus", sagt Johanna Fürweger vom Dachverband Zeitbank 55+ in Schlierbach. Sie erklärt, was dahintersteckt: "Einer repariert ein Fahrrad, einer backt eine Torte, einer streicht eine Wand, einer befestigt ein Regal, der andere passt auf Kinder auf oder liest mit ihnen ein Buch, oder einer ist einfach nur zum Reden oder Spazierengehen da. Wir alle können so viel Verschiedenes und sind uns dessen oft gar nicht bewusst."

Beziehungen stärken

Das Wichtigste bei diesem Nachbarschaftshilfemodell ist die Stärkung der zwischenmenschlichen Beziehungen, sagt Fürweger: "Das Geben und Nehmen, ohne dass es um Profit geht, danach sehnen wir uns. Dass es nicht ums Geld geht, sondern um uns Menschen. Beziehungen geben uns Vertrauen in einer Welt, die nach Gesetzmäßigkeiten funktioniert, die wir manchmal gar nicht mehr verstehen."

Nähere Informationen über die Zeitbank 55+ gibt es beim Dachverband in Schlierbach, Tel. 07582/82123 und im Internet: zeitbank.at.

Fotos: Valentin Knall/Zeitbank 55+

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