Kirchdorfer und Asamer besiegeln neues Joint-Venture

KIAS-Geschäftsführer Anton Secklehner und Kirchdorfer-CEO Erich Frommwald
  • KIAS-Geschäftsführer Anton Secklehner und Kirchdorfer-CEO Erich Frommwald
  • Foto: Kirchdorfer Gruppe
  • hochgeladen von Martina Weymayer

KIRCHDORF. Die bereits angekündigte Zusammenarbeit zwischen den beiden oberösterreichischen Baustoffherstellern Kirchdorfer und Asamer wurde am 25.11. vertraglich fixiert. Beide Unternehmen halten je 50 Prozent an der neu gegründeten KIAS Recycling GmbH. Kerngeschäft des Unternehmens ist die Aufbereitung und Verwertung von Altreifen am Standort Ohlsdorf, Geschäftsführer sind Robert Pree und Anton Secklehner.

Breite Produktpalette bleibt bestehen

Seit 2003 hatte die ASAMER-Tochtergesellschaft ART (Austrian Rubber Technology GmbH) am gleichen Standort die stoffliche Verwertung von Altreifen betrieben. Das produzierte Granulat wird seither für Kunstrasenspielfelder, Fallschutz, Trittschalldämmung und für die Landwirtschaft eingesetzt. Auch ein Zuschlagstoff für Asphalt, ein Motorradunterfahrschutz mit Gummibeschichtung und eine niedrige, fundamentlose Lärmschutzwand mit einem absorbierenden Gummielement für die Eisenbahn wurde entwickelt.

Neues Geschäftsfeld geplant

Neben der bereits bestehenden stofflichen Verwertung der Altreifen soll zukünftig auch die hochwertige energetische Verwertung betrieben werden. Dazu wird ein Kompetenzzentrum aufgebaut, in dem speziell aufbereitete Gummi-Fraktionen für diesen Zweck erzeugt werden. Für die Kirchdorfer, die seit 125 Jahren auf Brennstoffe zur Zementherstellung angewiesen sind, ist das neue Joint-Venture die Fortsetzung der erfolgreichen Strategie zur Sicherung notwendiger Ressourcen. Erich Frommwald, CEO der Kirchdorfer Gruppe: „Ökologische Zementproduktion verlangt die Reduktion von CO2-Ausstoß, der beim Verbrennen von Kohle entsteht. Deshalb setzen wir mittlerweile bis zu 70% alternative Brennstoffe ein. Mit der gemeinsamen Kooperation kann das Kirchdorfer Zementwerk einen Teil der benötigten Ersatzbrennstoffe in der erforderlichen Qualität langfristig sicherstellen.“ Im vergangenen August wurde das Kirchdorfer Zementwerk mit einer „Anerkennung für vorbildliche Umweltschutzmaßnahmen in der Zementindustrie“ von Umweltminister Nikolaus Berlakovich ausgezeichnet. Die neue Kooperation bestätigt diese Strategie.

Gespräche über eine mögliche Zusammenarbeit in anderen Geschäftsbereichen sind zwischen ASAMER und KIRCHDORFER derzeit nicht vorgesehen.

Über die Kirchdorfer Gruppe

Bereits seit 1888 bestehend, entwickelte sich die Oberösterreichische Kirchdorfer Gruppe zu einem dynamisch wachsenden Unternehmen. Die private Industriegruppe ist in drei Produktsparten tätig: Zement, Rohstoffe (Stein, Sand, Kies, Transportbeton) sowie Fertigteile & Fertighäuser.
Die rund 1.400 Beschäftigten erwirtschafteten in 11 Ländern im Jahr 2012 einen Umsatz von mehr als 200 Mio. Euro und setzen den erfolgreichen Weg der Kirchdorfer Gruppe kontinuierlich fort.
Das diesjährige Jubiläum „125 Jahre Kirchdorfer Gruppe“ setzte einen weiteren Meilenstein in der Erfolgsgeschichte des Unternehmens.

Mehr Informationen zur Kirchdorfer Gruppe: www.kirchdorfer.at

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