Regionale Produkte vom Biohof Moser aus Molln

Die Gänse verbringen die meiste Zeit auf der Weide
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  • Die Gänse verbringen die meiste Zeit auf der Weide
  • Foto: Martina Weymayer
  • hochgeladen von Sophie Osterberger

MOLLN. Seit drei Jahren betreiben Tobias und Sonja Moser ihren Biohof in Molln. Nach abgeschlossenem Studium und vierjähriger Forschungstätigkeit an der BOKU Wien hat es den gebürtigen Schärdinger zusammen mit seiner Frau Sonja, die in Schlierbach aufgewachsen ist, ins Steyrtal verschlagen.

Betriebsphilosophie

Tobias und Sonja Moser sehen sich dazu verpflichtet, die natürlichen Ressourcen für die nächsten Generationen zu schützen. Daher werden alle Mittel, die nachhaltlich Schaden anrichten, nicht verwendet, auch wenn sie im Bioanbau erlaubt wären. Für sie ist es wichtig, qualitativ hochwertige Produkte zu fairen Preisen anbieten zu können. Daher versuchen sie, ihre Produkte direkt den Kunden anzubieten. Der schonende Umgang mit den Ressourcen gilt aber nicht nur beim Ver- sondern auch beim Einkauf. So wird beispielsweise das Futtergetreide von regionalen Biobauern zugekauft. Auf Gentechnik, mineralische Dünge- und synthetische Pflanzenschutzmittel wird natürlich auch verzichtet, da die Produktion von qualitativ hochwertigen landwirtschaftlichen Produkten nur im Einklang mit der Natur passieren kann. Bei den Gänsen wird darauf geachtet, dass sie ein artgerechtes und angenehmes Leben haben und die Schlachtung schnell und schmerzfrei verläuft.

Das Angebot

Angefangen haben die beiden mit einigen Gänsen, deren Zahl bereits auf 40 angestiegen ist. Die Weidegänse sind eine besondere Delikatesse zu Weihnachten oder zum Martinsfest. Sie verbringen die meiste Zeit draußen im Freien, nur über Nacht sind sie vor Füchsen und Madern geschützt im Stall und bekommen dort etwas Getreide von Biobetrieben aus der Region. Ende Oktober/Anfang November werden die Tiere auf Vorbestellung geschlachtet.
Neben der Haltung von Weidegänsen gibt es am Hof auch Heidelbeer- und Johannisbeersträucher. Es besteht die Möglichkeit, die Beeren selbst zu pflücken, sie sind aber auch bei DAXanBAU- Biogemüse aus dem Kremstal, Nah und Frisch Pranzl Molln und unter www.güterwege.at erhältlich.
Dieses Jahr hat der Landwirtschaftslehrer mit der Honigerzeugung begonnen. Bei der Kreation von neuen Produkten sind keine Grenzen gesetzt. Neben einfachem Honig gibt es beispielsweise auch einen Heidelbeeer- oder Kirschhonig.

Die nächsten Ziele der Familie Moser sind die Verdopplung der Heidelbeersträucher, sowie die Anschaffung von Himbeersträuchern.
Für Tobias Moser ist es vor allem wichtig, die artgerechte Tierhaltung und den verantwortungsvollen Umgang mit der Natur an seine zwei kleinen Söhne weiterzugeben. Mehr Informationen zum Betrieb und allen Produkten unter www.biohof-moser.at.

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