21.03.2017, 16:13 Uhr

Rosensteiner: "Wir spielen in Europa eine wichtige Rolle"

Im Jahr 1982 wurde die Firma Rosensteiner quasi in der Garage gegründet. Mittlerweile sind 20 Mitarbeiter beschäftigt. (Foto: Rosensteiner)

Landmaschinenbauer Rosensteiner will im Bereich Klauenpflege-Lösungen Marktführer werden.

STEINBACH AN DER STEYR. Die Firma Rosensteiner aus Steinbach/Steyr ist für ihre Dreipunktlaster sowie für moderne Klauenpflegestände bekannt. In den vergangenen 35 Jahren hat das Unternehmen rund 24.000 Laster und gut 8500 Klauenpflegestände verkauft. Der Exportanteil liegt bei knapp 50 Prozent. Seit 2015 ist Andreas Rosensteiner jun. Geschäftsführer des Landmaschinenbauers. Rosensteiner hat Innovations- und Produktmanagement studiert und in Zukunft viel vor. "Etliches hat sich in der Vergangenheit bewährt, das hauen wir nicht über den Haufen", erzählt der Chef von 20 Mitarbeitern. "Dort und da haben wir aber noch Potenzial." So wurde unter anderem der Generationswechsel vorangetrieben. Auch, was die Ausrichtung des Unternehmens betrifft, habe man sich gewandelt. "Wir haben 2015 eine neue Vision formuliert, die vom reinen Produktverkauf weggeht." In Zukunft will man nicht nur Maschinen, sondern komplexe Lösungen für moderne Landwirte anbieten. "Wir orientieren uns stark Richtung Dienstleistung", so Rosensteiner.

Komplexe Lösungen

Derzeit wird der Vertrieb neu aufgestellt. Auch die Produktpalette soll breiter werden, mit Geräten sowohl für den einfachen Hobbylandwirt als auch für Großbetriebe. Bis zum Jahr 2025 will man europäischer Marktführer im Bereich Klauenpflege werden. "Wir sind ein kleines Unternehmen, das in Europa jedoch eine wichtige Rolle spielt und noch größer werden will", sagt Andreas Rosensteiner. "Dafür braucht man motivierte Leute mit Handschlagqualität, die wissen, was sie tun und die selbstständig an der Weiterentwicklung des Produkts arbeiten." Solche Mitarbeiter hat Rosensteiner im Team, wie er sagt: "In der mechanischen Fertigung arbeiten nur Leute, die bei uns gelernt haben bzw. noch lernen. Das ist ziemlich einmalig. Der erste Lehrling, der 1984 begonnen hat, leitet heute die mechanische Fertigung." Derzeit ist man auf der Suche nach einem Schlosser bzw. Metallbearbeitungstechniker. Mitarbeiter, so Rosensteiner, sind das wichtigste Gut: "Ich denke, in erfolgreichen Betrieben muss das so sein."

www.rosensteiner.at
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