18.10.2017, 08:30 Uhr

Maria Rain: Alte Wasserleitungen bereiten Probleme

Die Wasserleitungen an der Göltschacher Landesstraße in Maria Rain sind desolat. Immer wieder kommt es zu Rohrbrüchen (Foto: Pixabay)

Einige Maria Rainer Bürger müssen immer wieder ohne Wasser auskommen. Die Wasserleitungen sind zu alt. 330.000 Euro werden nun in Sanierung gesteckt.

MARIA RAIN (vp). Mit zwei bis drei Rohrbrüchen jährlich entlang der Göltschacher Landesstraße kämpft die Gemeinde Maria Rain. Die Wasserleitung ist definitiv in die Jahre gekommen. Das belastet natürlich den Gebührenhaushalt Wasser sehr. "Bei einem Rohrbruch fallen durchschnittlich Kosten von 5.000 Euro an", rechnet Bürgermeister Franz Ragger vor. Der Gemeinderat hat nun einstimmig eine Sanierung mit einem Volumen von 330.000 Euro beschlossen. 

Kompletter Austausch der Leitungen

Konkret werden die Leitungen in der 10.-Oktober-Straße und auf rund 420 Metern an der Göltschacher Landesstraße (Meisenweg bis 10.-Oktober-Straße) ausgetauscht. "Die 10.-Oktober-Straße wird auch neu asphaltiert, was mit etwa 80.000 Euro in den Gesamtkosten eingerechnet ist. Dafür werden wir auch um Mittel aus der Kommunalen Bauoffensive (KBO) ansuchen", so Ragger. Über ein Darlehen soll das Projekt finanziert werden, damit würden die Mehrkosten durch die Rohrbrüche wegfallen. 

Keine Gebührenerhöhung

Mit der Sanierung verbunden sind weitere Vorhaben. Ragger: "Auf dem Landesstraßen-Abschnitt wollen wir einen Gehsteig bauen. Diesbezüglich ist noch ein Gespräch mit der Landesstraßenverwaltung zu führen. Außerdem soll die Beleuchtung entlang beider Straßenzüge mitgebaut werden."
Eine Erhöhung der Wassergebühren ist allerdings trotz hoher Investitionen nicht geplant. "Auch das Land hat uns bescheinigt, dass bei uns die Berechnung der Gebühren passt", sagt Ragger, der vorausschickt, im Siedlungsbereich noch weitere Straßen asphaltieren zu wollen.

Radweg wird asphaltiert

Was den nicht asphaltierten, überregionalen Radweg R7G betrifft - er führt von Klagenfurt über Maria Rain nach Ferlach -, ist für 2018 ebenfalls eine Lösung in Sicht. Ragger plante ja eine Sperre, da die permanenten Reparaturen nach Unwettern Unsummen verschlingen. Ohne finanzielle Hilfe seitens des Landes wäre eine Erhaltung nicht möglich. 
"Die durchgehende Asphaltierung kostet laut Schätzungen 160.000 Euro. Uns wurde jetzt eine 70-prozentige Förderung in Aussicht gestellt. Den Rest können wir selbst aus BZ-und KBO-Mitteln aufbringen", ist Ragger zufrieden. 
 

Aus dem Gemeinderat...

  • Der Flächenwidmungsplan wird neu erstellt, denn die letzte Überarbeitung liegt 17 Jahre zurück. Mit der Neuerstellung wurde das Raumplanungsbüro Silvester Jernej beauftragt.  
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