St. Veiter Straße
5.000 Euro Baustellen-Hilfe für alle Betroffenen beschlossen

Unternehmer in der St. Veiter Straße sind erleichtert: Sie erhalten nun eine "Baustellen-Hilfe" für drei Jahre Umsatzeinbußen: WK-Bezirksstellenbmann Max Habenicht hier mit "Baustellensprecherin", Unternehmerin Rosi Kletz von "Die Hose. Das Hemd" und Wirtschaftsstadtrat Markus Geiger, der heute den Antrag im Stadtsenat eingebracht hat
  • Unternehmer in der St. Veiter Straße sind erleichtert: Sie erhalten nun eine "Baustellen-Hilfe" für drei Jahre Umsatzeinbußen: WK-Bezirksstellenbmann Max Habenicht hier mit "Baustellensprecherin", Unternehmerin Rosi Kletz von "Die Hose. Das Hemd" und Wirtschaftsstadtrat Markus Geiger, der heute den Antrag im Stadtsenat eingebracht hat
  • Foto: KK/WK
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Hilfe für Unternehmer in der St. Veiter Straße: Der Stadtsenat beschloss soeben eine finanzielle Unterstützung für alle Betriebe, die durch die andauernden Baustellen extrem belastet sind.

ST. VEITER STRASSE (vep). Unternehmern in der St. Veiter Straße, die von der erneuten Totalsperre ab 18. März betroffen sind, wird nun geholfen: Der Klagenfurter Stadtsenat beschloss heute, 26. 2., eine finanzielle Unterstützung für alle Betriebe, die durch die Baustellen über insgesamt drei Jahre extrem belastet sind, informiert die Wirtschaftskammer Klagenfurt.

5.000 Euro soll jeder betroffene Betrieb - insgesamt rund zehn - nun für drei Jahre Umsatzeinbußen erhalten. Eingebracht wurde der Antrag heute von Wirtschaftsreferent StR Markus Geiger. Bezirksstellen-Obmann Max Habenicht von der Wirtschaftskammer freut sich: "Er hat sich wirklich sehr für die Betriebe eingesetzt. Wir sind froh, dass sich unsere zahlreichen Bemühungen nun gelohnt haben."

Unterstützung für drei Jahre

Denn jede von der Baustelle in der St. Veiter Straße betroffene Firma erhält laut Habenicht die angesprochene finanzielle Unterstützung von 5.000 Euro als Entschädigung für die insgesamt drei Jahre Betriebsbeeinträchtigung durch die Baustellenmaßnahmen. Der Betrag werde rückwirkend für 2018, das laufende Jahr 2019 und für die zukünftigen Geschäftseinschränkungen 2020 vergütet.
Geiger erläutert: "Aufgrund der außergewöhnlichen Belastung durch die enorme Zeitspanne, hat die Stabsstelle Wirtschaftsservice, in Abstimmung mit der Wirtschaftskammer Kärnten und den vor Ort tätigen Wirtschaftsbetrieben ein einmaliges auf die Baustellenzeit ausgelegtes Fördermodell entwickelt um die Betriebe finanziell zu fördern."

Bündel an Maßnahmen

Neben der finanziellen Unterstützung soll nun auch ein Bündel an Marketingmaßnahmen greifen, das gemeinsam mit bzw. von Geiger geschnürt wurde. Es soll Werbevideos für Social-Media-Kanäle, Radio-Spots, Zeitungsinserate, Banner und Plakate sowie Parkplätze in der nahegelegenen Apcoa-Garage umfassen.

"Wieder einmal springt die Bezirksstelle Klagenfurt als Vermittler zwischen Unternehmern und der Stadt ein. Das Beheben des wiederkehrenden Chaos' rund um die Baustellen der Landeshauptstadt ist nicht unsere Hauptaufgabe, aber wir unterstützen natürlich unsere Mitglieder“, betont Habenicht.
Er spielt damit auf den Umstand an, dass die Unternehmer von den Baustellen, auch 2018, jeweils sehr spät und teilweise nur über die Medien erfahren hätten. Deshalb sei die Bezirksstelle Klagenfurt damals im Herbst aktiv geworden und habe die betroffenen Unternehmer sowie zuständige der Stadt zu einem Runden Tisch geladen und Rosamunde Kletz von „Die Hose. Das Hemd.“ zur Baustellensprecherin ernannt.

Konsens auf ganzer Linie

Zuletzt sprachen sich auch alle Klagenfurter Stadtpolitiker für eine finanzielle Unterstützung im Stadtsenat aus, informierte Entsorgungsreferent StR Wolfgang Germ vor knapp zwei Wochen: "Wir haben die Wiederaufnahme der Wirtschaftsförderungen im Stadtsenat angesprochen, da wir die Sorgen der Wirtschaftstreibenden verstehen. Erfreulich ist, dass sich alle Stadtsenatsmitglieder positiv dafür aussprechen." Auch er ist froh, dass die finanzielle Hilfe heute beschlossen werden konnte: "Es ist erfreulich, dass jetzt eine adäquate Lösung erarbeitet wurde“, so Germ. Auch er habe im Vorfeld des Beschlusses noch einmal mit allen Unternehmern gesprochen und freue sich jetzt, dass eine referatsübergreifende Zusammenarbeit sich erfolgreich für die Betriebe auswirkt habe.

WK fordert erneut "Baustellen-Management"

So positiv das nun für die Betriebe ist; die bisherige Vorgehensweise der politisch Verantwortlichen trage laut Habenicht in keiner Weise zu einem unternehmerfreundlichen Alltag bei. Bereits in den vergangenen Jahren sei das Baustellenmanagement überfordert und in der Kommunikation mit den Betrieben unbelehrbar gewesen.
Nun wird die - seitens der WK nicht neue - Forderung nach einem professionellen Baustellen-Management immer lauter: "Als wertvolle Mitgestalter von Klagenfurt haben Unternehmer ein Recht auf rechtzeitige Information inklusive Mitwirkung des Zeitpunktes und schnelle Umsetzung. Dazu gehört auch eine Koordinierungsstelle der zuständigen Abteilungen, um unnötige Baustellen zu verhindern, und neben Marketingleistungen auch eine finanzielle Entschädigung bei ,Sonderbaustellen'", schließt Habenicht.

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