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Land stellt 10.000 Rauchwarnmelder zur Verfügung

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LH Dörfler, LR Dobernig informierten über Brandschutzaktion des Landes – Rauchwarnmelder werden ab 5. bzw. 8. Oktober in Bürgerbüros ausgegeben - Quantensprung in der Sicherheit.

Im Spiegelsaal des Amtes der Kärntner Landesregierung informierten Landeshauptmann Gerhard Dörfler, Konsumentenschutzreferent LR Harald Dobernig, Abteilungsvorstand Albert Kreiner und Oberbrandrat Dieter Schreier (Leiter Feuerpolizei und Brandverhütung des Landesfeuerwehrverbandes) über die neuen gesetzlichen Bestimmungen in Bezug auf die Installation von Rauchwarnmeldern in Neubauten, Häusern und Wohnungen. Seit heute, 1. Oktober 2012, sind diese in allen Neubauten Pflicht. Per 30. Juni 2013 in allen bestehenden Häusern und Wohnungen.

„Wir haben uns auf Grund einiger tragischer Brandfälle entschlossen, die Kärntner Bauordnung zu novellieren, diese Brandschutzaktion zu starten und stellen 10.000 Rauchwarnmelder gratis zu Verfügung“, teilte der Landeshauptmann mit. Ein Blick in die Brandschadenstatistik für das Jahr 2011 unterstreicht die Notwendigkeit. Von 408 Brandschäden mit über 2.000 Euro Schaden entfielen 240 auf private Haushalte (58,8 Prozent). 80 Schadensfälle gab es in der Landwirtschaft, zwölf in der Industrie und 76 in Gewerbebetrieben. Die Schadenshöhe betrug in den privaten Haushalten 6,3 Millionen Euro, insgesamt waren es 25,23 Millionen Euro. In Bezug auf Brandtote und Verletzte in den letzten drei Jahren ergibt sich folgendes Bild: „Im Jahr 2010 gab es fünf Brandtote und 41 Verletzte, 2011 einen Toten und 37 Verletzte und 2012 bisher fünf Tote“, so Dörfler.

Durch die Aktion und mit eigenen Informationsveranstaltungen gemeinsam mit dem Landesfeuerwehrverband wolle man die Brandunfälle vermindern und verhindern, betonte der Landeshauptmann „Die Geräte entsprechen allen Sicherheitsnormen und dem neusten Stand der Technik“, sagte Dörfler.

„Wir wollen Leib und Leben mit der Aktion besser schützen und auch die Feuerwehreinsätze reduzieren“, gab Dobernig bekannt. 2011 verzeichneten die Kärntner Feuerwehren 6.163 Brandeinsätze. Dabei wurden 156 Personen vor den Flammen in Sicherheit gebracht, 87 Personen wurden verletzt und eine Person kam ums Leben. „Bei den Bränden entstanden Schäden in der Höhe von 12,84 Millionen Euro, Sachwerte in Höhe von 20 Millionen Euro konnten gerettet werden“, teilte der Konsumentenschutzreferent mit. Er gab auch bekannt, dass es im Rahmen der Häuslbauer-Messe, vom 1. bis 3. Februar 2013, eine weitere große Infoveranstaltung geben werde.

Eine Verpflichtung zum Einbau von Rauchwarnmeldern in allen neuen Häusern und Wohnungen gibt es derzeit in weiteren fünf Bundesländern. „Kärnten geht noch einen Schritt weiter und hat mit 30. Juni 2013 den Einbau auch auf bestehende Häuser und Wohnungen beschlossen“, betonte Dobernig.

Laut Abteilungsvorstand Albert Kreiner lautet das oberste Schutzziel der Gesetzesnovelle, den Menschen die Flucht zu ermöglichen. „Daher sind auch in jedem Wohnraum, im Fluchtweg (Flur) und in Wohnküchen, weit entfernt vom Kochbereich, die Rauchwarnmelder an der Decke anzubringen“, präzisierte der Jurist. In Kärnten gibt es derzeit 240.000 Haushalte und man werde rund eine Million Rauchwarnmelder benötigen.

Seitens des Landesfeuerwehrverbandes werden die Aktion und die Informationsveranstaltungen mit Nachdruck unterstützt. „Leib und Leben zu schützen und Brandschäden zu minimieren, lautet das Schutzziel der Feuerwehren“, betonte Dieter Schreier.

Die Rauchwarnmelder sind ab 5. bzw. 8. Oktober gegen Vorlage des Gutscheines aus der Kärntner Woche in den Bürgerbüros des Landes in Klagenfurt, Villach und Spittal erhältlich. Die Aktion läuft bis 15. November.

I N F O: Kostenlose Infohotline: 0800 201 210.

Autor:

Elmar Aichbichler aus Klagenfurt

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