Huber/Hörl haben in Russland ihren zweiten gemeinsamen Auftritt

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Beim 3-Stern Turnier in Moskau wird der Kärntner Olympiateilnehmer Xandi Huber ein weiteres Mal mit Interimspartner Julian Hörl an den Start gehen. Die beiden müssen, wie schon beim ersten gemeinsamen Turnier in Rio vor zwei Wochen, wieder in die Qualifikation. Für den Einzug in den Hauptbewerb braucht das österreichische Duo diesmal sogar zwei Siege. Die Vorbereitung vor Ort im Vodny Stadium verlief vielversprechend. Das gestrige Training mit den US-Boys Crabb/Rosenthal musste auf Grund des heftigen Sturms abgebrochen werden. Am Veranstaltungsgelände wurden Bäume entwurzelt und ein Teil der Tribüne stürzte um. Alle Anwesenden blieben unverletzt.

Nach einer Woche gemeinsamen Trainings möchten Xandi und Julian diese Woche beim World-Tour Event in der russischen Hauptstadt an die in Rio gezeigten Leistungen anknüpfen. Das angepeilte Ziel der Paarung ist der Einzug in den Main Draw. Xandi ist sich aber bewusst, dass es kein leichtes Unterfangen wird: "Das Turnier ist extrem stark besetzt, weil es die letzte Chance ist sich noch über das World Ranking für die Weltmeisterschaft in Wien zu qualifizieren. Auf uns warten morgen zwei harte Spiele. Alle Teams in der Qualifikation sind sehr stark. Ich habe aus dem Vorjahr, als wir mit Robin knapp in der letzten Quali-Runde gescheitert sind, noch eine Rechnung mit Moskau offen. Die möchte ich unbedingt begleichen."

Julian geht mit einer ähnlichen Motivation an den Start. Er konnte in seiner bisherigen Laufbahn noch keinen einzigen Sieg auf Moskauer Sand feiern: "Die Bedingungen hier liegen mir eigentlich ganz gut und wir haben in der vergangenen Woche gut trainiert. Ich glaube diesmal klappt es mit meinem ersten Sieg in Moskau. Ich werde auf jeden Fall morgen wieder alles geben!" Nach dem gestrigen Sturm war der Wind auch heute beim Abschlusstraining mit Erdmann/Dollinger (GER) ungewöhnlich stark. Das könnte laut mitgereistem Co-Trainer Hansi Huber ein interessanter Faktor werden: "Wir haben bei diesem Turnier eigentlich nicht mit viel Wind gerechnet. Seit wir hier sind, war es aber noch nie windstill. Es ist ein unangenehmer, böiger Wind, der immer wieder auch ganz plötzlich richtig stark wird. Es ist sicher nicht leicht bei diesen Bedingungen zu spielen, wenn es so bleibt haben wir sicher einen kleinen Vorteil, weil wir eines der ersten Männerteams vor Ort waren und schon vier Mal hier trainiert haben."

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