Video-Technologie
Zusammenarbeit von Universität Klagenfurt und Bitmovin

Die Universität Klagenfurt und Bitmovin arbeiten gemeinsam an innovativen Technologien der Videoübertragung.
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  • Foto: Kogler
  • hochgeladen von Kathrin Hehn

Projekt "Athena" startet: Bitmovin und die Universität Klagenfurt wollen Video-Streaming verbessern. Dafür gibt es eine hohe öffentliche Förderung.

KÄRNTEN. Bitmovin, der weltweit führende Anbieter von Online-Videotechnologie, und die Universität Klagenfurt machen gemeinsame Sache: Man wird in den nächsten Jahren zusammen an neuen Technologien arbeiten, um das Video-Streaming zu verbessern. Gefördert wird dies vom Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort (BMDW). Das Projekt trägt den Titel "Athena" – "Adaptive Streaming over HTTP and Emerging Networked Multimedia Services".

Speicherkosten senken

Für das Projekt gibt es ein eigenes Forschungsteam. Es wird mögliche neue Tools und Methoden für die Codierung, den Transport und die Wiedergabe von Live- und On-Demand-Videos mithilfe des "HTTP Adaptive Streaming-Verfahrens" untersuchen. Die Forschung soll Erkenntnisse liefern, um die Entwicklung von Lösungen der nächsten Generation für qualitativ hochwertigere Videos-Erlebnisse bei geringerer Latenz zu unterstützen und gleichzeitig die Speicher- und Vertriebskosten zu senken.

Großes Potential für Ressourcenschonung

Glücklich über die Kooperation zeigt sich die zuständige Bundesministerin Margarete Schramböck: "60 Prozent des Internet-Datenvolumens sind Videos, entsprechend groß ist das Potential für Optimierung und Ressourcenschonung. Gleichzeitig trägt der Christian Doppler Labor zum Aufbau von High-Tech in Kärnten bei, sichert Arbeitsplätze und bringt qualifiziertes Personal in die Region."

Bitmovin mit Klagenfurter Wurzeln

Bitmovin-CTO Christopher Müller hofft, durch die Partnerschaft mit der Universität den Grundstein dafür zu legen, mit dem Unternehmen an der Spitze zu bleiben. Bitmovin hat heute Standorte auf drei Kontinenten, hatte seine Anfänge allerdings in Klagenfurt. Müller, CEO Stefan Lederer und Christian Timmerer, heute assoziierter Professor am Institut für Informationstechnologie der Uni Klagenfurt und Laborleiter, haben an der Klagenfurter Universität bereits zusammengearbeitet – an der Entwicklung des "MPEG-DASH-Video-Streaming-Standards", den heute etwa YouTube, Netflix, die ORF-TVThek etc. nutzen.

4,5 Millionen Euro Budget

Laborleiter Timmerer erklärt: "Der zunehmende Wettbewerb zwischen Online-Videoanbietern wird den Innovationsbedarf beschleunigen. Wir loten stets das Optimum zwischen Kosten, Qualität des Nutzererlebnisses und zunehmender Komplexität der Inhalte aus."
Finanziert wird das Christian Doppler Labor "Athena", das heute um 14 Uhr eröffnet wird, von Bitmovin und der Christian Doppler Forschungsgesellschaft. Deren wichtigster Förderer ist das BMDW. Für sieben Jahre der Forschung stehen rund 4,5 Millionen Euro an Budget zur Verfügung, etwa 2,7 Millionen Euro davon kommen von der öffentlichen Hand.

Erstes CD-Labor an der Uni

Martin Gerzabek ist Präsident der Christian Doppler Gesellschaft: ",Athena' ist unser erstes CD-Labor an der Universität Klagenfurt. Wir freuen uns sehr über die weitere Verbreitung unseres Fördermodells, der Kooperation hervorragender Wissenschaft mit innovativen Unternehmen auf Augenhöhe. Wir gratulieren der Universität Klagenfurt zu diesem großen Erfolg und hoffen zuversichtlich auf weitere CD-Labors und JR-Zentren in der Region."

Autor:

Vanessa Pichler aus Klagenfurt

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