14.03.2017, 15:02 Uhr

"Holz wird zum dominierenden Material"

Georg Hubmann, Holzbau-Innungsmeister in der Wirtschaftskammer: "Die Holzbauszene hat sich verändert" (Foto: KK/WKK)

Holzbau-Innungsmeister Georg Hubmann über einen der wesentlichen Wirtschaftszweige Kärntens, den Holzbau.

KÄRNTEN, KLAGENFURT. In Kärnten sind rund 25.000 Menschen direkt in der Holzwirtschaft und der gesamten Wertschöpfungskette beschäftigt. "Die Holzwirtschaft ist neben dem Tourismus der zweitgrößte Wirtschaftszweig in Kärnten", sagt der Landesinnungsmeister für Holzbau, Georg Hubmann. 214 Holzbau-Betriebe gibt es in Kärnten, 25 in Klagenfurt/Klagenfurt Land.

Branche hat sich verändert

Die Holzbauszene Kärntenshat sich in den letzten 20 Jahren stark verändert. "Früher hat sich die Sägeindustrie hauptsächlich mit dem Einschnitt von Rundholz zur Erzeugung von Brettern beschäftigt und die Holzbaumeister habe das Bauholz in den eigenen Betrieben hergestellt", so Hubmann. Heute sind Sägewerker zu Komplettanbietern geworden und in den Holzbaubetrieben werden ganze Elemente gefertigt, die schnelles Bauen ermöglichen.
Bei den Ein- und Zweifamilienhäusern wird Holz laut Hubmann immer mehr zum dominierenden Material. „Es wäre wünschenswert, wenn es auch bei öffentlichen Institutionen mehr Berücksichtigung erfährt. Die privaten Investoren haben die Vorzüge des Holzbaus bereits erkannt", so Hubmann. Das verbaute Holz sei ein CO₂-Speicher. "Somit kommen wir dem Ziel einer Energieautarkie sehr nahe."
Und der Rohstoff ist in ausreichenden Mengen vorhanden. "Wir nutzen nur zwei Drittel des Zuwachses heimischer Wälder", so Hubmann.

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