05.10.2016, 09:30 Uhr

Villacher Straße: "Flickwerk" wird beseitigt

Großbaustelle. Die Fahrbahn der Villacher Straße ist bereits in die Jahre gekommen. Die desolate Straße wird nun saniert (Foto: Starchel)

Sanierungsarbeiten sollen Ende Oktober starten. Die Bauarbeiten werden bis Sommer dauern.

KLAGENFURT. Das Vergabeverfahren für die Sanierung der Villacher Straße ist mittlerweile abgeschlossen. Sollte es in den nächsten Tagen keinen Einspruch von einem unterlegenen Bieter geben, werden die Bauarbeiten Ende Oktober starten. Parallel läuft noch eine Erhebung zum Fortbestand der Busbuchten. Die Ergebnisse werden in die Detailplanung einfließen.

Start der Bauarbeiten

In die Sanierung der desolaten Fahrbahn werden rund drei Millionen Euro investiert. Laut Planung sollten die Arbeiten im kommenden Sommer abgeschlossen sein. "Wir liegen im Zeitplan. Sollte es keinen Einspruch bezüglich der Auftragsvergabe geben, werden die Bauarbeiten noch im Oktober starten", erklärt Christian Scheider, der für den Straßenbau in der Landeshauptstadt zuständig ist. Während der Sanierungsarbeiten wird es eine Einbahnregelung in der Villacher Straße geben. Auch wenn vor wenigen Monaten die parallel verlaufende August-Jacksch-Straße zurückgebaut wurde, rechnen die Bauexperten mit keinen nennenswerten Verkehrsbehinderungen. "Das Wichtigste ist, dass die Sanierung durchgeführt wird. Aus den Erfahrungen, die wir mit Großbaustellen in Klagenfurt – wie etwa in der Feldkirchner Straße – gemacht haben, wissen wir, dass sich der Verkehrsstrom an die geänderten Bedingungen anpassen wird", erklärt Volker Bidmon von der Bauabteilung des Landes.

Lange Vorbereitungsphase

Im August musste die stark frequentierte Einzugsstraße in Westen der Landeshauptstadt gesperrt werden, da Teile der Fahrbahn nach den heftigen Regenfällen eingebrochen waren. Die Sanierung der Villacher Straße ist schon seit einigen Jahren geplant, wurde jedoch durch die finanzielle Situation des Landes verzögert. "Wir haben die finanziellen Mittel für die Sanierung schon seit zwei Jahren reserviert. Da es sich um eine Landesstraße handelt, hatte es Verzögerungen bei der Finanzierung von Landesseite gegeben", erklärt Vizebürgermeister Scheider.
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