01.11.2017, 07:00 Uhr

Alles zentral im "Haus des Sports"

Alle Stränge sollen künftig im Sportpark zusammenlaufen. Für Vereine und Sportler soll sich einiges zum Positiven ändern (Foto: WOCHE)

Positive Veränderung für Vereine: Im "Haus des Sports" werden Sportamt und Sportpark eins.

KLAGENFURT. Der Reformprozess für den Klagenfurter Sportpark ist in vollem Gange. Daniel Greiner hat kürzlich die Geschäftsführung der Sportpark Klagenfurt GmbH zurückgelegt. Er kümmert sich weiterhin gemeinsam mit dem nunmehr alleinigen Geschäftsführer Gert Unterköfler um die Vermarktung des Sportparks.

Zentrale Anlaufstelle

Das sei eine erste Maßnahme von vielen gewesen, die in Zukunft noch folgen sollen, meint Sportreferent Vzbgm. Jürgen Pfeiler: "Die Herausforderung dabei ist es, die unterschiedlichen Dienstverhältnisse (Anm.: Vertragsbedienstete und Angestellte) zusammenzuführen. Es soll nur noch eine zentrale Anlaufstelle für alle Sport-Angelegenheiten in Klagenfurt geben."

Bisher sind Sportamt und Sportpark getrennt voneinander strukturiert und organisiert. Ab 2018 soll das "Haus des Sports" unter der Leitung von Mario Polak fix sein.
Vor allem für die zahlreichen Sportvereine in Klagenfurt soll es eine positive Veränderung sein, meint Pfeiler: "Es gibt dann nur noch eine Anlaufstelle. Das Erleichtert auch für die Vereine, die die jeweiligen Sportstätten nutzen, einiges."

Keine neuen Vereine

Dass sich im Sportpark selbst neue Sportvereine einquartieren, hält Pfeiler nicht für möglich: "Zusätzliche fixe Heimvereine wird es im Sportpark nicht geben. Aber durch die neu entstehenden Synergien erwarten wir uns mehr Vereine, die die vorhandenen Infrastrukturen nützen werden." Das und noch mehr erhofft sich auch Landessportdirektor Arno Arthofer: "Ich erwarte mir eine Harmonisierung der einzelnen Sportbereiche und ein besseres gemeinsames Nutzen von Ressourcen. Durch die Zusammenarbeit wäre auch ein kostengünstigerer Zugang für Vereine zur Infrastruktur möglich."

"Will ein Low Budget Hotel"

Als Leiter des Olympiazentrums, das im Sportpark stationiert ist, ist Arthofer auch direkt von den Änderungen betroffen. Auch einen persönlichen Wunsch betont Arthofer erneut: "Wir brauchen ein Low Budget Hotel. Das wäre sicher sehr stark ausgelastet. Die Unterbringung von Sportlern ist bei uns eine große Hürde. Im Rahmen des Reformprozesses wäre das sicher eine Bereicherung für Klagenfurt."

Durch die internen Strukturänderungen sollen sich lediglich die rechtlichen Gegebenheiten bezüglich der Vertragsbediensteten und Angestellten ändern. "Angst um seinen Job muss niemand haben. Es werden nur die Zuständigkeiten anders verteilt und die Mitarbeiter in anderen Funktionen eingesetzt", so Pfeiler.
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