Umwelt-Fachseminar
Klimawandel und Flächenwidmung zum Thema

Franz Maier der Leiter der Abteilung Natur u. Ressourcen und Präsident des Umweltdachverbandes und Umweltgemeinderat Leopold Spitzbart sind sich einig: Gerade in der Raumplanung gibt es viele Möglichkeiten um auf den Klimawandel zu reagieren.
  • Franz Maier der Leiter der Abteilung Natur u. Ressourcen und Präsident des Umweltdachverbandes und Umweltgemeinderat Leopold Spitzbart sind sich einig: Gerade in der Raumplanung gibt es viele Möglichkeiten um auf den Klimawandel zu reagieren.
  • Foto: Spitzbart
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KLOSTERNEUBURG (pa). Das Sommerhalbjahr 2018 ist das wärmste in Österreich seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1767. Und das mit deutlichem Abstand. Unter diesen Vorzeichen organisierte die Energie- u. Umweltagentur NÖ das Fachseminar „Mit Raumordnung auf den Klimawandel reagieren“. Einen Tag beschäftigten sich Niederösterreichs Gemeindevertreter mit dieser Themenstellung.

Natur leidet zunehmend

Klosterneuburgs Umweltgemeinderat Leopold Spitzbart berichtet: „Häufige und längere Hitzeperioden, höhere Temperaturextreme sowie vermehrtes Auftreten von Tropennächten und die damit verbundene Überhitzung bebauter Gebiete, wie in diesem Sommer, werden in den nächsten Jahren verstärkt auftreten. Nicht nur wir Menschen leiden darunter, sondern auch die Natur gerät zunehmend unter Druck. Der Borkenkäfer bei der Fichte, das Eschentriebsterben oder Pilzinfektionen bei Schwarzkiefern sind nur ein paar Zeichen dafür.“ Bei der Tagung wurde von Experten aufgezeigt, wie man mit Raumplanung und Flächenwidmung mögliche Maßnahmen zur Klimawandelanpassung setzen kann.

Herausforderungen der nächsten Jahre

Spitzbart nutzte die Gelegenheit, um am Rande der Veranstaltung mit Franz Maier, dem Leiter der Abteilung Natur und Ressourcen der Energie- und Umweltagentur NÖ und Präsident des Umweltdachverbandes, über den Klimawandel und die Auswirkung auf unsere Umwelt zu sprechen.
„Gerade in der Raumplanung gibt es viele Möglichkeiten, um auf den Klimawandel zu reagieren. Mit einem kompakten Siedlungsraum kann man einer Zersiedelung entgegenwirken. Eine Verbesserung des Kleinklimas kann man durch verstärkte Bepflanzung und Schaffung von Grünräumen sowie Wasserflächen in Siedlungsgebieten erreichen. Durch sparsamen Umgang mit der Ressource Boden und durch Schaffung von Versickerungsflächen kann man der Bodenversiegelung entgegenwirken", so Klosterneuburgs Umweltgemeinderat. Herausforderungen, denen sich die Stadtplanung jedenfalls in den nächsten Jahren verstärkt widmen muss, waren sich die Experten einig.

Autor:

Marion Pertschy aus Klosterneuburg

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