Straßenschilder für Igel

Christine Schiller: "Die Totfunde gehen an Strecken, die beschildert sind, zurück."
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  • Christine Schiller: "Die Totfunde gehen an Strecken, die beschildert sind, zurück."
  • Foto: Marion Pertschy
  • hochgeladen von Angelika Grabler

KLOSTERNEUBURG. Trapp, trapp... mit ihren kurzen Beinchen trippeln die Igel über unsere Straßen. Einen Zusammenstoß mit einem Auto überleben sie nicht.

Hinweiszeichen

Auf die Gefahr für Igel weist Christine Schiller seit langem hin. Im Bezirk Tulln schaffte sie es bereits, Hinweiszeichen auf Igel aufgestellt zu bekommen. "Ich bin die Strecken oft abgefahren, seit es die Tafeln am Straßenrand gibt, nehmen die Totfunde an Igeln ab", weiß Schiller um die Wirksamkeit der Maßnahme.

Klosterneuburg soll mitmachen

Nun appelliert sie an die Klosterneuburger Politik, eben solche Igel-Hinweisschilder aufzustellen. Zwei Stellen liegen ihr besonders am Herzen: Zwischen Reitstall St. Leopold und Happyland, und stadtauswärts in Maria Gugging zwischen Kreisverkehr und Hilbert-Siedlung.

Offene Ohren

Euphorisch zeigt sich Schiller über die offene Reaktion der Klosterneuburger im Gemeinderat: Verkehrsstadtrat Johannes Kehrer (PUK) bot sogleich an, sich der Sache anzunehmen. "Die Straße hinter dem Happyland wird demnächst angegangen, da wird sich der Verkehrsausschuss gleich um das Thema der Igel mit kümmern."

Christine Schiller: "Die Totfunde gehen an Strecken, die beschildert sind, zurück."
Igel sind Kulturfolger und leben in menschlicher Nähe. Im Straßenverkehr werden sie leicht zu Opfern.

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