Umweltbaustelle
Wachau-Jauerling Volunteer Projekt erhält Trockenrasen und Orchideenwiesen

Die Volunteers nach dem Fertigstellen ihrer Arbeit im steilen Gelände in Rossatz.
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  • Die Volunteers nach dem Fertigstellen ihrer Arbeit im steilen Gelände in Rossatz.
  • Foto: Adrian Hiss
  • hochgeladen von Simone Göls

Zehn ehrenamtliche HelferInnen nehmen am Wachau-Jauerling Volunteer Projekt des
Österreichischen Alpenvereins (ÖAV) in Zusammenarbeit mit den Welterbegemeinden Wachau
und dem Naturpark Jauerling-Wachau teil.

WACHAU. Die TeilnehmerInnen der Umweltbaustelle arbeiten dabei zwischen 25. Juli und 7. August jeweils vier Tage pro Woche auf Flächen in der Wachau und im Naturpark, um die für die Region typischen Trockenrasenflächen und Orchideenwiesen zu erhalten.
Die Volunteers aus Polen, Deutschland, Spanien und Österreich sind in der Mittelschule in Spitz
untergebracht, von wo aus sie ihre Tageseinsätze in die gesamte Region starten.

Entbuschen und mehr

Dabei mähen, entbuschen und rechen sie unter Anleitung des Naturschutzexperten Hannes Seehofer auf den Trockenrasenflächen, wodurch die artenreichen Lebensräume vieler gefährdeter Pflanzen- und Tierarten bewahrt werden. Ohne die Arbeitseinsätze der Freiwilligen würden die Flächen langfristig verwalden und die Biodiversitätshotspots verloren gehen.
Neben den Freiwilligen gibt es zudem tierische Helfer für den Erhalt der Trockenrasen – ca. 90
Schafe erleichtern den Menschen die Arbeit und ersparen viele Stunden Mäharbeit in der
Region. Geeignete Flächen in Dürnstein, Weißenkirchen, Aggsbach Markt und Spitz werden
beweidet.

Schafe in St. Michael

Momentan sind die Schafe in St. Michael im Einsatz. Auf zukünftigen Weideflächen
übernehmen die Freiwilligen Vorarbeiten wie Entbuschen und das Schaffen von Schattenplätzen
für die Tiere. Hannes Seehofer freut sich, dass durch die zwei- und vierbeinigen HelferInnen im Moment so viel wertvolle Naturschutzarbeit geleistet wird.

Um nach der schweren Arbeit in der prallen Sonne wieder zu Kräften zu kommen, werden
Schwimmbäder und -teiche in der Nähe der Arbeitsflächen besucht. Abends kochen die TeilnehmerInnen gemeinsam typische Gerichte aus den jeweiligen Heimatländern. „Mit jeder
gemeinsamen Mahlzeit wird der Zusammenhalt in der Gruppe noch stärker“, freut sich Hanna
aus Deutschland. An den freien Tagen schätzen die Helfer*innen das abwechslungsreiche Freizeitangebot der Wachau. Besichtigt wurden unter anderem das Stift Göttweig, die Burgruine
Dürnstein und die Pritzenau, mit dem erst 2021 fertiggestellten neuen Nebenarm der Donau.

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