Krems Stadt
FPÖ kritisiert Umgestaltung des Hafnerplatzes
- Susanne Rosenkranz mit Christoph Hofbauer am neugestalteten Hafnerplatz in Krems.
- Foto: FPÖ Krems
- hochgeladen von Marion Edlinger
Die Umgestaltung des Hafnerplatzes in Krems sorgt für Kritik bei der FPÖ. Stadtrat Christoph Hofbauer und Gemeinderätin Susanne Rosenkranz bemängeln nach einem Lokalaugenschein den Verlust bestehender Grünflächen, den Wegfall von Parkplätzen und die Kosten von mehr als 800.000 Euro.
KREMS. „Ausgerechnet dort, wo sich täglich zahlreiche Kinder aufhalten, vor einer Schule, werden bestehende Grünflächen durch mineralische Oberflächen ersetzt. Rasen trägt durch natürliche Verdunstung zur Kühlung bei, eine Schotterfläche kann das nicht in gleicher Weise leisten. Das soll Klimaschutz sein?, so Hofbauer.
Kritik an Grünflächen und Kosten
"Schon bei anderen Entsiegelungsmaßnahmen gab es berechtigte Zweifel an der tatsächlichen Wirkung. Der Hafnerplatz ist ein weiterer Anlass, Molnars Klimapolitik kritisch zu hinterfragen“, erklärte Hofbauer weiter.
Kremser müssen dafür zahlen
Rosenkranz kritisierte insbesondere die Kosten und den Verlust von Parkplätzen: „Wir müssen mit unserer Natur genauso verantwortlich umgehen wie mit dem Geld der Steuerzahler. Wenn mehr Grün versprochen wird, stellt sich die Frage, warum am Ende eine Schotterwüste entsteht. Und das um den teuren Preis der Parkplätze für die Anrainer sowie über 800.000 Euro, die unsere Kremser dafür zahlen müssen. Bürgermeister Molnar sollte die Interessen der Kremser in den Mittelpunkt stellen und nicht seine vermeintlichen Prestigeprojekte, für die wir alle tief in die Tasche greifen müssen.“
Die beiden FPÖ-Vertreter sehen einen Widerspruch zwischen den angekündigten Zielen der Umgestaltung und dem Ergebnis vor Ort.
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