05.10.2017, 11:32 Uhr

7,3 Mio. Euro für Hochwasserschutz entlang Krems-Donau-Kamp

Stadtrat Erwin Krammer und LH-Stv. Dr. Stephan Pernkopf (Foto: Büro LhStv. Pernkopf)
Für die Verbesserung der bestehenden Dammanlagen des Krems-Donau-Kamp Hochwasserschutzdamms stellen nach Angaben von LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf das Land Niederösterreich 2.190.000 Euro und der Bund 3.650.000 Euro zur Verfügung. Der Krems-Donau-Kamp Hochwasserschutzdamm Wasserverband übernimmt 1.460.000 Euro der Gesamtinvestition von 7.300.000 Euro. Auch das Vergabeverfahren wurde bereits positiv abgewickelt und mit der PORR Bau GmbH steht die ausführende Baufirma fest. Der Spatenstich soll in den nächsten Monaten erfolgen.

Ruhig schlafen

„Wir investieren kräftig in den Ausbau der Schutzbauten und in die Renaturierung unserer Flüsse, denn wir wollen Sicherheit schaffen, damit die Niederösterreichinnen und Niederösterreicher beruhigt schlafen können. Seit dem Jahr 2002 wurden in Niederösterreich bereits 270 Gemeinden sicherer gemacht. Sämtliche Hochwasserschutzprojekte haben sich während der letzten Hochwasserereignisse bestens bewährt und größere Schäden verhindert.“, betont Pernkopf. Am weiteren Ausbauplan wird festgehalten, derzeit befinden sich 70 Projekte in Umsetzung. „Wie wichtig die Partnerschaft mit dem Land Niederösterreich für die Stadt Krems ist, sehen wir am Beispiel Hochwasserschutz. Mit dieser fachlichen und finanziellen Unterstützung konnte in weiten Teilen der Stadt Krems bereits die Sicherheit für unsere Bewohner hergestellt werden. Allerdings sind in den nächsten Jahren weitere große Bauabschnitte notwendig, die dieser intensiven Zusammenarbeit bedürfen, “ bedankt sich Stadtrat Erwin Krammer.

Im Zuge des Hochwasserschutzprojekts erfolgt eine Erhöhung und Verbreiterung des bestehenden Krems-Donau-Kamp Hochwasserschutzdamms, von der S 33 Donaubrücke bis westlich der Abwasserreinigungsanlage des GAV-Krems über eine Gesamtlänge von mehr als 5 km. Zusätzlich wird über eine Länge von fast 200 Meter eine Überströmstrecke errichtet. Beim Hochwasser 2013 wurde gerade dieser Abschnitt, der „Theißer Damm“, schwer in Mitleidenschaft gezogen.
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