LAK-Ehrenobmann Alois Ascher verstorben

Alois Ascher wurde 1984 einstimmig zum Landesobmann des Tiroler Land- und Forstarbeiterbundes gewählt.
  • Alois Ascher wurde 1984 einstimmig zum Landesobmann des Tiroler Land- und Forstarbeiterbundes gewählt.
  • Foto: Landarbeiterkammer Tirol
  • hochgeladen von Barbara Fluckinger

BRANDENBERG. Am 8. Jänner ist der Ehrenobmann des Tiroler Land- und Forstarbeiterbundes und frühere Obmann der Landarbeiterkammer Tirol, Alois Ascher, kurz vor Vollendung seines 96. Lebensjahres plötzlich und unerwartet verstorben.

Alois Ascher, der bis zuletzt in bewundernswerter geistiger und körperlicher Verfassung war, wurde am 6. Februar 1921 in Brandenberg als Sohn eines Forstarbeiters und einer Landarbeiterin geboren. Aus der Kriegsgefangenschaft zurückgekehrt, arbeitete er in der Landwirtschaft und in verschiedenen privaten Forstbetrieben, bis er im Jahr 1952 bei den Österreichischen Bundesforsten Arbeit und Verdienst fand. Im Jahr 1954 legte er die Forstfacharbeiterprüfung und im Jahr 1969 die Holzmeisterprüfung ab. Schon im Jahr 1961 wurde Alois Ascher Mitglied der Vollversammlung der Landarbeiterkammer und verschiedener Ausschüsse der Landeslandwirtschaftskammer.
Im Jahr 1979 wurde er zum Obmann-Stellvertreter der Landarbeiterkammer für Tirol und im Oktober 1983 einstimmig zu deren Obmann gewählt. Diese Funktion bekleidete er bis zum Jahr 1988.
Auch beim Tiroler Land- und Forstarbeiterbund hatte Alois Ascher seit dem Jahr 1971 Spitzenfunktionen inne, wurde 1977 zum ersten Landesobmann-Stellvertreter und 1984 in geheimer Wahl einstimmig zum Landesobmann des Tiroler Land- und Forstarbeiterbundes gewählt. Diese Funktion übte er bis zum 20. März 1989 aus und wurde noch im selben Jahr durch die Vollversammlung zum Ehrenobmann ernannt.

Auch auf anderen Gebieten wirkte Ascher erfolgreich. So war er als Gemeinderat- und Vizebürgermeister sowie als Obmann des Pfarrkirchenrates seiner Heimatgemeinde tätig. Die vielfältigen Verdienste von Alois Ascher fanden in der Verleihung des Verdienstkreuzes des Landes Tirol, durch das goldene Ehrenzeichen des Tiroler Bauernbundes und der Landeslandwirtschaftskammer für Tirol, durch die Verleihung des goldenen Ehrenringes des Tiroler Land- und Forstarbeiterbundes, durch die Verleihung der päpstlichen Auszeichnung „Benemerenti“ und dem großen Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich ihre Anerkennung.
Durch Fleiß, Sachkenntnis und Uneigennützigkeit erwarb sich Alois Ascher schon in jungen Jahren großes Ansehen und das Vertrauen der land- und forstwirtschaftlichen Dienstnehmer weit über seinen Arbeitsplatz, über die Heimatgemeinde und über den Bezirk hinaus.

Die Beerdigung findet am Samstag, dem 14. Jänner, in Brandenberg statt. Mit dem Tod unseres Ehrenobmannes Alois Ascher ging ein Leben für die land- und forstwirtschaftlichen Dienstnehmer Tirols zu Ende. Stets werden wir seiner in Ehrfurcht und Dankbarkeit gedenken.

Autor:

Barbara Fluckinger aus Kufstein

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