Weil`s gerecht ist, mischen wir uns ein - für eine ökosoziale Marktwirtschaft

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Offener Himmel 2015 - Salzburg

„Wir brauchen eine neue, eine nachhaltige Welt“, erklärte Dr. Franz Fischler nachdrücklich im Gespräch mir Erzbischof Dr. Franz Lackner bei der Herbst-Veranstaltung „zu Gast beim Erzbischof“, im Salzburger Bischofshaus.



„Das „Warum“ steht in diesem Zusammenhang einmal nicht infrage, denn wenn wir den Status quo des gegenwärtigen Wachstumskapitalismus nicht ändern, steuern wir unweigerlich auf die prognostizierten vier Grad Celsius Erderwärmung mit all den dramatischen, nur allzu bekannten Auswirkungen zu, die weite Teile der Erde unbewohnbar machen werden“, so der Präsident des Europäischen Forums Alpbach.

Es liegt in der Hand jedes und jeder Einzelnen. Wir alle müssen unseren Lebensstil ändern; das „egal, wie viel wir haben, wir wollen immer noch mehr“, der letzten Jahrzehnte geht nicht mehr! Ein Jahr zögern, bedeutet ein Jahr in die falsche Richtung zu gehen und das, was wir am wenigsten haben, ist Zeit. Nur rasches Handeln wahrt unsere und die Chancen nachfolgender Generationen auf ein gutes Leben. Auch die Länder des Südens sollen und müssen sich entwickeln können. Dazu braucht es wirtschaftliche Wachstumspfade, die nicht nur darauf ausgerichtet sind, Ressourcen zu verbrauchen. Die zu finden, erfordert nicht nur ein komplexes, sondern ein sog. gesamthaftes Denken aller wissenschaftlichen Disziplinen und der entsprechenden Rahmenbedingungen für die Wirtschaft, die falsches Verhalten rigoros sanktionieren.

Den zentralen Punkt, dass unsere natürlichen Ressourcen endlich sind, haben wir alle viel zu lange vernachlässigt. Die UN – Entwicklungs - Milleniumsziele für das Jahr 2015 und die kommende UN - Klimakonferenz in Paris thematisieren das „Warum“, es liegt an uns Menschen das „Wie“ zu finden“, betont Dr. Franz Fischler. Eine Herausforderung, der wir uns alle stellen müssen. Erzbischof Dr. Lackner schließt den Gesprächsabend mit einem Zitat frei nach Friedrich Nietzsche, das Hoffnung auf die Kehrtwende schenkt: „Wer das „Warum“ kennt, wird mit jedem „Wie“ fertig“!

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